• Empfang der Gäste aus Wolfsberg


    Nordbayrische Nachrichten

    Wolfsberger Delegation zum Jubiläumsfest empfangen

    Feierlaune: Rund 50 Gäste aus Österreich begehen in Herzogenaurach das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft

    HERZOGENAURACH (nf) – Mit einem Sektempfang im Rathaus hat die Stadt rund 50 Gäste aus dem österreichischen Wolfsberg begrüßt, die zur Feier des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft an diesem Wochenende eingetroffen sind.

    Besonders freute sich Bürgermeister Hans Lang darüber, dass man mit den Wolfsbergern seit längerem einmal wieder im größeren Kreise feiern könne. Und, dass man mit Josef Pertl sogar einen der «Väter der Freundschaft« hier begrüßen könne. Auch der Vize-Bürgermeister Heimo Toefferl und der frühere Wolfsberger Bürgermeister Franz Arnold waren in der 50-köpfigen Delegation dabei.

    Der aktuelle Stadtchef Gerhard Seifried schaffte es hingegen erst zum offiziellen Festabend im Vereinshaus. Dort wurden dann auch die offiziellen Reden gehalten, auf die man beim nachmittäglichen Empfang verzichtete. Der Abend wurde musikalisch vom Thomas Fink-Quintett begleitet.

    Heute steht eine Fahrt nach Bamberg an, wo die Delegation im Rathaus begrüßt wird – eine Erinnerung an frühere Zeiten, als Wolfsberg und Herzogenaurach Besitzungen des Bistums Bamberg waren. Am Abend wird dann ein Chor aus 70 Herzogenaurachern gemeinsam mit acht Sängern aus Wolfsberg die «Wolfsberger Messe« von Gerald Fink zum Besten geben.
    Beginn ist um 18.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena.

  • Skifahren der Ehemaligen

  • Weihnachtsmarkt

  • Gemeinschaftskonzert mit den Aurachtalern


    Nordbayrische Nachrichten

    110 Musiker sorgten für einen vergnüglichen Abend

    Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und Jugendkapelle Aurachtal begeisterten bei ihrem dritten Gemeinschaftskonzert

    HERZOGENAURACH (km) – Ein ausgesprochen fröhliches Programm mit internationalen Akzenten präsentierten die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und die Jugendkapelle Aurachtal bei ihrem dritten Gemeinschaftskonzert in der Herzogenauracher Turnhalle am Burgstaller Weg. Nicht nur Freunde der Blasmusik kamen dabei voll auf ihre Kosten.

    Die beiden Kapellen, die sich alle zwei Jahre zu einem Gemeinschaftskonzert treffen und von ihren Dirigenten Norbert Engelmann (Herzogenaurach) und Wolfram Heinlein (Aurachtal) wie immer bestens vorbereitet worden waren, spannten in der Turnhalle am Burgstaller Weg einen weiten Bogen von Richard Strauss über Filmmusik und «Riverdance» bis hin zum «St.-Georgs-Marsch».

    Die 110 Musikerinnen und Musiker unterhielten ihr Publikum nicht nur schwungvoll, sondern punkteten vor rund 400 Gästen (darunter Landrat Eberhard Irlinger, viele Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte) auch mit hohem musikalischen Niveau.

    Eigene Kompositionen

    Während die Aurachtaler mit «Riverdance», dem in der Bläser-Szene derzeit sehr beliebten musikalischen Spaß «Perpetuum mobile» von Johann Strauss oder Kenneth J. Alfords berühmtem Marsch «Army of the nile» einige recht bekannte Stücke auf dem Programm hatten, setzten die Herzogenauracher in diesem Jahr stark auf Eigenkompositionen: Gleich drei ihrer Beiträge stammten aus der Feder des langjährigen Leiters der Stadtjugendkapelle Fritz Mensching und auch Norbert Engelmann hatte mit «Anaticula», einer musikalischen Erzählung rund um ein kleines Entenküken, eine einfallsreiche Komposition beigesteuert.

    Dirigiert hat Engelmann «Anaticula» dann allerdings nicht: Er übergab den Taktstock für wenige Minuten an die junge Musikerin Sandra Martin und schlüpfte selbst in die Zuhörerrolle. Auch das gemeinsame Abschlussstück, der von Fritz Mensching komponierte «St.-Georgs-Marsch», klappte am Samstag tadellos. Das Publikum bedankte sich mit langem Applaus bei den Musikern.

    Fränkischer Tag

    Zwei Kapellen begeistern beim Konzert

    Musik  Die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und die Jugendkapelle Aurachtal veanstalteten gemeinsam einen musikalischen Abend. Von Klassik bis hin zur modernen Filmmusik ging das Repertoire der Jugendlichen.

    VON UNSEREM MITARBEITER Roland Meister

    HERZOGENAURACH – Ein Erlebnis der besonderen Art hatten am Samstagabend die Besucher des Gemeinschaftskonzertes der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach und der Jugendkapelle Aurachtal in der Turnhalle am Burgstaller Weg. Doch den Wehmutstropfen vorab: Trotz freien Eintrittes waren wieder einmal viele der Sitzplätze leer geblieben. Es scheint, so der Eindruck vor Ort, ein Desinteresse der Bevölkerung an erfolgreicher Jugendarbeit zu geben.

    Denn insgesamt stellten 110 junge Musiker ihr Können eindrucksvoll unter Beweis, Sie zeigten, dass es neben dem Computer, der Playstation und anderen elektronischen Geräten noch andere Möglichkeiten gibt die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Begrüßt wurden die Besucher durch die Vorsitzenden Bernhard Schwab für die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach sowie Thomas Michna für die Jugendkapelle Aurachtal.

    Spielart von Anatevka

    Die Moderation des Programms übernahmen Kerstin Maier und Christian Kaltenhäuser. Der musikalische Auftakt mit „Also, sprach Zarathustra“ aus der Feder von Richard Strauss, erfolgte durch die Stadtjugendkapelle unter der Leitung von Norbert Engelmann. In die Welt des Filmes entführten die Aurachtaler unter der Leitung von Wolfram Heinlein mit dem Stück „The March from 1941“ von John Williams.

    Auf eine Urlaubsreise nach Lanzarote entführte wieder die Stadtjugendkapelle. Das Stück stammt aus der Feder von Fritz Mensching und hatte den Titel „Danza del Fuego en Lanzarote“. Es folgte „The Texas“, komponiert von James Barnes.

    Besonderen Anklang fand ein Stück mit dem Titel „Anaticula“ komponiert von Engelmann. Dieses lateinische Wort heißt zu Deutsch das kleine Entlein und erinnerte in vielen Passagen an das bekannte Kinderlied „Alle meine Entchen“. Das Stück erzählte musikalisch das Leben eines kleinen Entleins von der Geburt bis zur ersten Bekanntschaft mit seinen Feinden. Wie sich am Ende herausstellte, war Gott sei Dank alles nur ein Traum. Im Original heißt das Stück „Anatevka“ und ist ein Musical nach dem Roman von Scholem Alejchem mit dem Titel „Tevje, der Milchmann“.

    Nach einer kurzen Pause ging es mit dem zweiten Teil weiter. „Riverdance“ von Bill Whelan entführte in den Norden nach Irland. Üblicherweise kommen zur Musik noch Tänzer hinzu. Wie die Moderatorin feststellte, waren die etwa 20 Tänzer die an diesem Abend tanzen sollten, leider unerwartet an Grippe erkrankt.

    Krimizeit war im nächsten Stück der Stadtjugendkapelle angesagt. Mit „Crimetime“ stand ein weiteres Stück aus der Feder von Engelmann auf dem Programm. Wer alle Titel, die in dem Medley angespielt wurden, dem jeweiligen Filmtitel zuordnen konnte, dem winkte am Ende des Konzertes ein Preis. Auf den Sieger wartete laut der Moderatoren eine 14-tägige U-Haft und auf dem Zweitplatzierten eine Woche bei Wasser und Brot.

    Ein musikalischer Spaß war „Perpetuum Mobile“ von Johann Strauß in der Bearbeitung von Michel Carros. Die nicht enden wollende Bewegung durch das immer gleiche Thema wanderte im Verlauf des Stückes in 24 Variationen durch alle Instrumentengruppen. „Klondike“ lautete der Titel einer Komposition von Fritz Mensching. Es wird der Lauf des seichten 161 Kilometer langen Fluss im Westen des Yukon-Territoriums in Kanada dem Klondike-River erzählt. Die Indianer nannten den Fluss wegen seines Reichtums an Fischen „Throndink“ was soviel heißt wie Fluss voller Fische. Ende des 19.Jahrhundert bekam er von den Goldsuchern den Namen Klondike.

    Fulminanter Abschluss

    Mit „The Saints“ trug die Stadtjugendkapelle ihr letztes Stück an diesem Konzertabend vor. Zuvor gab die Jugendkapelle allerdings einen Marsch von Kenneth J. Alford zum Besten. „Army of the Nile“ begeisterte nochmals das Publikum.

    Zum Abschluss eines gelungenen Konzertabends spielten die beiden Kapellen gemeinsam den von Fritz Mensching komponierten „St. Georgs-Marsch“, der seinem Freund Georg Knaus, ehemaliger musikalischer Leiter der St. Ulrichsbläser aus Büchelberg, gewidmet war. Nach dem tosenden Beifall der Zuhörer gab es noch eine Zugabe. Ein Medley bekannter Bond-Melodien nach dem Motto „Gestatten mein Name ist Bond, James Bond“ ließ die Hände nochmals im Takt klatschen. Es folgte noch der „Radetzky-Marsch“ bevor es dann Dank an die Musiker, aber auch den musikalischen Leitern Wolfram Heinlein und Norbert Engelmann für ihr Engagement im Bereich der Jugendblasmusik gab. Das gemeinsame Konzert stellte einmal mehr unter Beweis das „Musik verbindet“. Nur Besucher müssten es halt noch ein paar mehr werden.

  • Frankenlied für Beckstein


    Nordbayrische Nachrichten

    Frankenlied für Beckstein

    Schon richtig gesehen haben Fernsehzuschauer, die bei der Amtseinführung des «fränkischen Ministerpräsidenten« Günther Beckstein (s. Foto) die Stadtjugendkapelle in einer kurzen Sequenz zu entdecken glaubten. Die Herzogenauracher waren mit dem Blasorchester zu 70 Musikern nach München gefahren, um den neuen Landesvater mit bayerischem Defiliermarsch und Frankenlied ins Amt zu geleiten.

    Der Auftritt für Günther Beckstein kam über den Bund bayerischer Blasmusikverbände zustande. Norbert Engelmann, Dirigent der Stadtjugendkapelle und Bezirksjugendreferent des Nordbayerischen Musikbundes (Mitte), nahm den «ehrenvollen Auftrag« für die Stadtjugendkapelle an, schließlich eines der Spitzenorchester im Freistaat: «Das war schon eine große Gelegenheit, sich zu präsentieren«. Vor Günther Beckstein hatte die Stadtjugendkapelle schon einmal im Jubi-Jahr 2002 musiziert, als Spediteur Hans Wormser den «Herzo-Truck« vors Innenministerium fahren ließ.

    Der kleine Staatsakt – anwesend waren auch der Präsident der Stadtjugendkapelle Bernhard Schwab und 2. Bürgermeister Walter Nussel (li.) – lief insgesamt «sehr entspannt« ab, wie Norbert Engelmann fand: «Wir konnten unbürokratisch vor der Staatskanzlei mit dem Bus parken«. Der Umgangston sei «familiär« gewesen: «Es durfte gelacht werden.«

    Schulen und Firmen stellten die Musiker frei für den Dienstagvormittag. Manche Arbeitnehmer bekamen sogar Sonderurlaub und alle Teilnehmer ein Mittagessen in der Staatskanzlei, was sicherlich in schöner Erinnerung bleibt, schätzt IHR ERHard (-eke)