• Mitglieder der Bläserphilharmonie bei überregionalen Musikprojekten aktiv

    Gleich mehrere Mitglieder der Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach waren in den vergangenen Wochen an besonderen musikalischen Projekten des Nordbayerischen Musikbundes beteiligt.

    Im März wirkten vier Musikerinnen und Musiker an einem außergewöhnlichen Konzertprojekt mit: zwei Auswahlblasorchester des Verbands schlossen sich zusammen, um die zweite Symphonie von Gustav Mahler, auch bekannt als Auferstehungssinfonie, in einer eigens für Blasorchester arrangierten Fassung zur Uraufführung zu bringen. Arrangiert von Florian Möseneder, „eröffnete sich eine klangliche Dimension, die Transparenz und monumentale Wirkung eindrucksvoll verband“. So beschreibt es der Nordbayerische Musikbund selbst. Die Konzerte fanden in Würzburg, Erlangen und Bad Kissingen statt. Unterstützt wurde das große Bläserensemble von drei Chören, sodass insgesamt rund 150 Mitwirkende auf der Bühne standen. Aus Herzogenaurach waren Björn Schnee, Doris Hoffmann und Tobias Patz beteiligt. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Prof. Johann Mösenbichler, Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern und international gefragter Gastdirigent.

    Auch bei der Musikmesse „Akustika“ Nürnberg Mitte April waren Mitglieder der Bläserphilharmonie vertreten. Insgesamt fünf Musikerinnen und Musiker aus Herzogenaurach wirkten an verschiedenen Formationen mit. So wurde das Blasorchester WiBraPhon durch Doris Hoffmann, Markus Widuch und Björn Schnee verstärkt. In der Nordbayerischen Brass Band – einem Auswahlensemble mit ausschließlich Blechblasinstrumenten unter der Leitung von Franz Matysiak – musizierten zudem Max Bär und Dylan Horn.

    Die vielfältigen Engagements zeigen eindrucksvoll, wie stark die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach in der nordbayerischen Bläserszene vertreten ist. Gleichzeitig tragen die Musikerinnen und Musiker den Namen ihrer Heimatstadt weit über die Region hinaus.

    Wer mehr über das „Mahler-Projekt“ des Nordbayerischen Musikbundes erfahren möchte, kann dies auf der NBMB-Seite tun: https://nbmb.de/aktuelles/mahler-2-mit-nbjbo-wibraphon.

  • Biergarten am Weihersbach – Frühschoppen mit den Ehemaligen

    Ein wunderschöner Auftakt in die Biergartensaison gelang den Kellern auf dem Weihersbach-Gelände in Herzogenaurach. Bei strahlendem Sonnenschein öffneten am 1. Mai sowohl der Hopfenkeller als auch der Ansbacher-Tor-Keller ihre Tore.

    Am Sonntag begleiteten die Ehemaligen der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach unter der Leitung von Rainer Wanjelik den Frühschoppen mit stimmungsvoller Blasmusik. Das Ensemble präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus Polkas, Märschen, Walzern und Schlagern.

    Gespielt wurden unter anderem die Polkas „Auf der Vogelwiese“ und „Von Freund zu Freund“ sowie der „Andulka Marsch“. Der Walzer „Es war im Böhmerwald“ lud zum Schunkeln ein. Mit dem Schlager „Die wundervollen Jahre (Que sera, sera)“ animierten die Musiker die Gäste zum Mitsingen.

  • Ungeplanter Lacher oder strategischer Viral-Hit?

    „Die Sonne geht unter, die Straßen werden leerer, die letzte Straßenlaterne erlischt und die Welt dreht sich gefühlt ein bisschen langsamer. Und übrig bleibt der Mond, der langsam gen Himmel steigt, immer höher, immer weiter, bis er oben angekommen ist.“ So die Anmoderation zum dritten Stück der Bläserphilharmonie „Crescent Moon“.

    Ausgerechnet ein Stück über den Mond, beschaulich verträumt, wird zum Abräumer und Lacher beim Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen.

    Björn Schnee dirigierte mit einer spürbaren Hingabe, aber sein ganzer körperlicher Einsatz kulminierte im Schlussakkord dieses Stücks, als er seinen Taktstock über das Orchester geradezu auf die Percussions schleuderte.

    So mancher fragt sich, ob das gewollt und vorbereitet war. Aber der überraschte Gesichtsausdruck des Percussions Jakob Conrads kann nicht geplant sein. Er hätte den Taktstock ja beinahe gefangen – jaaaaaa – dann hätte man sich diese Frage auf jeden Fall stellen müssen.

    Aber seht selbst: