-
Biergarten am Weihersbach – Frühschoppen mit den Ehemaligen
Ein wunderschöner Auftakt in die Biergartensaison gelang den Kellern auf dem Weihersbach-Gelände in Herzogenaurach. Bei strahlendem Sonnenschein öffneten am 1. Mai sowohl der Hopfenkeller als auch der Ansbacher-Tor-Keller ihre Tore.
Am Sonntag begleiteten die Ehemaligen der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach unter der Leitung von Rainer Wanjelik den Frühschoppen mit stimmungsvoller Blasmusik. Das Ensemble präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus Polkas, Märschen, Walzern und Schlagern.
Gespielt wurden unter anderem die Polkas „Auf der Vogelwiese“ und „Von Freund zu Freund“ sowie der „Andulka Marsch“. Der Walzer „Es war im Böhmerwald“ lud zum Schunkeln ein. Mit dem Schlager „Die wundervollen Jahre (Que sera, sera)“ animierten die Musiker die Gäste zum Mitsingen.

-
Ungeplanter Lacher oder strategischer Viral-Hit?
„Die Sonne geht unter, die Straßen werden leerer, die letzte Straßenlaterne erlischt und die Welt dreht sich gefühlt ein bisschen langsamer. Und übrig bleibt der Mond, der langsam gen Himmel steigt, immer höher, immer weiter, bis er oben angekommen ist.“ So die Anmoderation zum dritten Stück der Bläserphilharmonie „Crescent Moon“.
Ausgerechnet ein Stück über den Mond, beschaulich verträumt, wird zum Abräumer und Lacher beim Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen.
Björn Schnee dirigierte mit einer spürbaren Hingabe, aber sein ganzer körperlicher Einsatz kulminierte im Schlussakkord dieses Stücks, als er seinen Taktstock über das Orchester geradezu auf die Percussions schleuderte.
So mancher fragt sich, ob das gewollt und vorbereitet war. Aber der überraschte Gesichtsausdruck des Percussions Jakob Conrads kann nicht geplant sein. Er hätte den Taktstock ja beinahe gefangen – jaaaaaa – dann hätte man sich diese Frage auf jeden Fall stellen müssen.
Aber seht selbst:
-
Frühjahrskonzert in Erlangen
Vor begeistertem Publikum gaben 4 Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach ein großes Frühjahrskonzert in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen und boten ein abwechslungsreiches Programm. Der erste Vize-Präsident Tobias Patz begrüßte die Gäste, während Lea Weißkopf und Charlie Windisch mit einer spritzigen aber auch informativen Moderation durch den Abend führten.

Das HerzoSound Orchester eröffnete den Konzertabend unter der Leitung von Katja Fischer. Das Ensemble spannte einen musikalischen Bogen durch das vergangene Jahrhundert: Dazu gehörten „Summertime“ von George Gershwin aus der Opernwelt, „My Way“, bekannt durch Frank Sinatra, sowie der Soundtrack der Muppet-Show.

Im Anschluss trat das Schülerorchester auf, das jüngste Nachwuchsensemble des Vereins. Unter der Leitung von Markus Widuch spielten knapp 20 Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren drei Stücke. Das Programm umfasste „Two Chinese Folk Songs“ aus dem asiatischen Raum, „Variations on a Theme“ von Mozart, in Deutschland auch als Weihnachtslied bekannt, sowie „Pomp and Circumstance“, einen Marsch von Edward Elgar.

Das Jugendorchester präsentierte sich als zweites Nachwuchsorchester des Vereins. Unter der Leitung von Björn Schnee brachte das Ensemble „Wellerman“, „Disney Magical Marches“ und die Filmmelodie aus dem James-Bond-Film „Skyfall“ zu Gehör.

Nach der Pause übernahm die Bläserphilharmonie den Konzertabend. Das Orchester spielte unter der Leitung von Björn Schnee anspruchsvolle Werke wie die „Festive Overtüre“, „Turtle Dove“, „Crescent Moon“, „El Camoni Real“ und den „Mussinan Marsch“. Björn Schnee dirigierte mit spürbarer Hingabe, sein ganzer körperlicher Einsatz kulminierte im Schlussakkord des dritten Stücks, als er seinen Taktstock über das Orchester geradezu auf die Percussions schleuderte.
Die gesamte Klangfülle des Vereins zeigte sich schließlich in der Zugabe „Bohemian Rhapsody“ von Queen, bei der alle vier Orchester gemeinsam auf der Bühne standen. Dieser farbenreiche Abschluss wurde mit stehenden Ovationen gefeiert.






