Am Samstag, den 9. Mai, hatten die herzophonics zum Jazz-Frühschoppen ins Vereinsheim der Stadtjugendkapelle eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein und im angenehmen Schatten des grünen Zeltdachs auf der Vereinsterasse präsentierte die Bigband unter der Leitung von Silvan Koopmann Stücke wie Critical Mass, Route 66 und Stairway to Heaven. Herausragend war – neben den Solisten der Bläsergruppe – die Sängerin Dagmar „Daggi“ Krauß, die mit ihrer souligen Stimme Songs wie „Mackie Messer“ eine ganz besondere Note verlieh.
Dabei konnten sich die Gäste Weißwürste und Bier schmecken lassen und den musikalischen Vormittag in entspannter Atmosphäre genießen.
Vor begeistertem Publikum gaben 4 Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach ein großes Frühjahrskonzert in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen und boten ein abwechslungsreiches Programm. Der erste Vize-Präsident Tobias Patz begrüßte die Gäste, während Lea Weißkopf und Charlie Windisch mit einer spritzigen aber auch informativen Moderation durch den Abend führten.
Das HerzoSound Orchester eröffnete den Konzertabend unter der Leitung von Katja Fischer. Das Ensemble spannte einen musikalischen Bogen durch das vergangene Jahrhundert: Dazu gehörten „Summertime“ von George Gershwin aus der Opernwelt, „My Way“, bekannt durch Frank Sinatra, sowie der Soundtrack der Muppet-Show.
Im Anschluss trat das Schülerorchester auf, das jüngste Nachwuchsensemble des Vereins. Unter der Leitung von Markus Widuch spielten knapp 20 Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren drei Stücke. Das Programm umfasste „Two Chinese Folk Songs“ aus dem asiatischen Raum, „Variations on a Theme“ von Mozart, in Deutschland auch als Weihnachtslied bekannt, sowie „Pomp and Circumstance“, einen Marsch von Edward Elgar.
Das Jugendorchester präsentierte sich als zweites Nachwuchsorchester des Vereins. Unter der Leitung von Björn Schnee brachte das Ensemble „Wellerman“, „Disney Magical Marches“ und die Filmmelodie aus dem James-Bond-Film „Skyfall“ zu Gehör.
Nach der Pause übernahm die Bläserphilharmonie den Konzertabend. Das Orchester spielte unter der Leitung von Björn Schnee anspruchsvolle Werke wie die „Festive Overtüre“, „Turtle Dove“, „Crescent Moon“, „El Camoni Real“ und den „Mussinan Marsch“. Björn Schnee dirigierte mit spürbarer Hingabe, sein ganzer körperlicher Einsatz kulminierte im Schlussakkord des dritten Stücks, als er seinen Taktstock über das Orchester geradezu auf die Percussions schleuderte.
Die gesamte Klangfülle des Vereins zeigte sich schließlich in der Zugabe „Bohemian Rhapsody“ von Queen, bei der alle vier Orchester gemeinsam auf der Bühne standen. Dieser farbenreiche Abschluss wurde mit stehenden Ovationen gefeiert.
Gut besucht war die Jahreshauptversammlung 2026 – es standen Nachwahlen einiger Präsidiumsämter an und die Beschlussfassung zu einer neuen Satzung.
Der Jahresrückblick gab einen Überblick über die vielen Auftritte der Orchester der SJK im Jahresverlauf. Die Highlights hier noch mal zum Nachlesen.
Im Anschluss an den Kassenbericht und den Bericht der Rechnungsprüfer wurde der Vorstand entlastet.
Ein Team mit Vertretern verschiedener Orchester hatte unter der Leitung von Fritz Burtak die Neuausrichtung und Straffung der Satzung erarbeitet. Einige Änderungswünsche waren vorab eingereicht worden, über sie wurde dann in der Mitgliederversammlung abgestimmt. Im Anschluss wurde die neue Satzung unter Einbeziehung der Abstimmungsergebnisse beschlossen.
Der große Einsatz von Jürgen und Lydia Waßerloos in den letzten Jahren wurde mit einem großen Blumenstrauß und einem Restaurantgutschein gewürdigt – Jürgen hatte hauptverantwortlich den Umbau des Vereinsheims begleitet und war auch in der Vergangenheit als Kassier und stellvertretender Kassier viele Jahre für die SJK tätig.
Bei der anschließenden Neuwahl meldeten sich drei Mitglieder für die zu besetzenden Vorstandsposten und wurden jeweils einstimmig gewählt:
Lars Sobota wird 1. Schatzmeister, Veit Götz wird 2. Schatzmeister und Ralf Bartels wird Pressewart.
Wir gratulieren den drei neuen Präsidiumsmitgliedern und wünschen viel Freude bei der Arbeit im Präsidium.
Der neue Vorstand, von links: Fritz Burtak (Schriftführer), Marianne Kugler-Fritz (2. Vize-Mitgliederverwaltung), Tobias Patz (1. Vize), Lisa Patz (Jugendwart), Bürgermeister German Hacker, Doris Hoffmann (Zeugwart), Ralf Bartels (Pressewart), Veit Götz (2. Kassier), Lars Sobota (1. Kassier).
Der 2. Internationale Jazz Workshop hat begonnen – vom 4.-11.4.2026 proben große und kleine Ensembles auch in den Räumen der Stadtjugendkapelle.
Vom 4.-9.4. gibt es dann an jedem Abend um 19 Uhr eine Jam-Session in der Musikinitiative Herzogenaurach (MiH), Auf der Nutzung 4. Eintritt frei. Keine Anmeldung nötig.
Freitag 10.4. – ab 19 Uhr – SofaSounds bei Möbel Fischer. Eintritt frei. Keine Anmeldung nötig.
Samstag 11.4. – großes Abschlusskonzert der Jazz-Lehrkräfte im Vereinshaus. „All that Jazz“ heißt der Abend, der in unterschiedlichsten Besetzungen die gesamte Bandbreite der professionellen Künstler*innen zu Gehör bringt. Für diese Veranstaltung ist ein Ticket notwendig (in der Tourist Info am Marktplatz oder über Reservix erhältlich).
Vor viel Politprominenz spielte die Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle ein abwechslungsreiches Konzert in der praktisch vollbesetzten Eichwaldhalle in Puschendorf.
Bekannte Melodien wechselten sich ab mit neuen Höreindrücken – mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 begann das Konzert klassisch virtuos, anschließend nahm das Orchester das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zum ‚Man in the Ice‘. Auf diese beiden Klassiker folgte mit ‚All my Heart‘ ein erst 2024 komponiertes Stück, das ein altes irisches Liebeslied wunderbar für Sinfonisches Blasorchester zum Leben erweckt.
Gekonnt und unterhaltsam moderierten Fabian und Charly – mit z.T. überraschenden Einblicken in die Entstehungsgeschichte der Stücke.
Fabian war auch noch für die Technik zuständig – es hat alles einwandfrei funktioniert.
Mit einem fulminant gespielten Orient Express schickte das Orchester das Publikum in die Pause. Mit einem ungewohnten Arrangement der Piraten der Karibik wurden die spannenden und dramatischen Bilder des Films lebendig. In vielen Soli zeigten Musiker und Musikerinnen aller Register, dass sie auch aus dem Tutti heraustreten können, ein Genuss.
Auch die Danzas Cubanas und der Tanz der Vampire überzeugten und so erklatschte sich das Publikum eine Zugabe.
Mit „All in“ – von Fäaschtbänkler verabschiedete sich die Bläserphilharmonie spielend und singend von ihrem Publikum ‚Komm wir gehn, komm wir gehn nie wieder, sie spielen schon wieder unsre Lieblingslieder – All in, all in aufs Leben, diesen Moment wird es nur einmal geben…“ – recht haben sie, das gelungene Konzert wurde mit Standing Ovations gewürdigt, die das Orchester nach draußen begleiteten.