Nachwuchs ist wichtig – in jedem Verein. So wird auch bei der Stadtjugendkapelle der Nachwuchs gefördert und gefordert. Sind die meistens (nicht immer!) jungen Musiker schon ein paar Jahre in der Ausbildung und haben das Startup-Orchester und das Schülerorchester erfolgreich mitgemacht, miterlebt und mitgestaltet, werden sie in das Jugendorchester aufgenommen. Gerne kann man sich weitere Informationen zum Jugendorchester holen auf unserer Webseite unter https://sjk-herzogenaurach.de/orchester/jugendorchester-2/.
Auf dem Altstadtfest trat auch das Jugendorchester auf, am Altstadt-Samstag auf dem Marktplatz. Hier ein paar Eindrücke:
Das Altstadtfest ist schon wieder Geschichte – aber nach dem Altstadtfest ist vor dem Altstadtfest, auf jeden Fall, wenn man an das Organisationsteam denkt. An dieser Stelle kann und soll noch einmal der Dank ausgesprochen werden an das ganze Team, an alle vielen Helfer, und natürlich an den Organisationschef Tobias Patz.
Es war schön – und die vielen Bilder sind bestimmt noch allen im Kopf.
Besonders für die Kleinen und die ganz Kleinen war es etwas Besonderes. Alle unsere Nachwuchsorchester hatten auf dem Marktplatz Herzogenaurach ihren großen Auftritt. Die folgenden Fotos sollen daran erinnern …
Das Startup-Orchester hatten ihren ersten Auftritt überhaupt – sie sind ja erst seit einem halben Jahr dabei. Aber mit hoher Konzentration und sichtlicher Begeisterung für ihr Instrument folgten sie den Anweisungen ihrer Dirigentin Katja Fischer.
Schon etwas mehr Erfahrung haben die Musiker im Schülerorchester. Aber unter der Leitung von Markus Widuch meisterten sie ihren Auftritt mit Bravour.
Das Altstadtfest Herzogenaurach beginnt offiziell immer am Freitag. Am Tag davor ist Fronleichnam und aus Sicht der Stadtjugendkapelle das erste Highlight dieses langen Wochenendes.
Am Samstag, den 9. Mai, hatten die herzophonics zum Jazz-Frühschoppen ins Vereinsheim der Stadtjugendkapelle eingeladen. Bei herrlichem Sonnenschein und im angenehmen Schatten des grünen Zeltdachs auf der Vereinsterasse präsentierte die Bigband unter der Leitung von Silvan Koopmann Stücke wie Critical Mass, Route 66 und Stairway to Heaven. Herausragend war – neben den Solisten der Bläsergruppe – die Sängerin Dagmar „Daggi“ Krauß, die mit ihrer souligen Stimme Songs wie „Mackie Messer“ eine ganz besondere Note verlieh.
Dabei konnten sich die Gäste Weißwürste und Bier schmecken lassen und den musikalischen Vormittag in entspannter Atmosphäre genießen.
Gleich mehrere Mitglieder der Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach waren in den vergangenen Wochen an besonderen musikalischen Projekten des Nordbayerischen Musikbundes beteiligt.
Im März wirkten vier Musikerinnen und Musiker an einem außergewöhnlichen Konzertprojekt mit: zwei Auswahlblasorchester des Verbands schlossen sich zusammen, um die zweite Symphonie von Gustav Mahler, auch bekannt als Auferstehungssinfonie, in einer eigens für Blasorchester arrangierten Fassung zur Uraufführung zu bringen. Arrangiert von Florian Möseneder, „eröffnete sich eine klangliche Dimension, die Transparenz und monumentale Wirkung eindrucksvoll verband“. So beschreibt es der Nordbayerische Musikbund selbst. Die Konzerte fanden in Würzburg, Erlangen und Bad Kissingen statt. Unterstützt wurde das große Bläserensemble von drei Chören, sodass insgesamt rund 150 Mitwirkende auf der Bühne standen. Aus Herzogenaurach waren Björn Schnee, Doris Hoffmann und Tobias Patz beteiligt. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Prof. Johann Mösenbichler, Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern und international gefragter Gastdirigent.
Auch bei der Musikmesse „Akustika“ Nürnberg Mitte April waren Mitglieder der Bläserphilharmonie vertreten. Insgesamt fünf Musikerinnen und Musiker aus Herzogenaurach wirkten an verschiedenen Formationen mit. So wurde das Blasorchester WiBraPhon durch Doris Hoffmann, Markus Widuch und Björn Schnee verstärkt. In der Nordbayerischen Brass Band – einem Auswahlensemble mit ausschließlich Blechblasinstrumenten unter der Leitung von Franz Matysiak – musizierten zudem Max Bär und Dylan Horn.
Die vielfältigen Engagements zeigen eindrucksvoll, wie stark die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach in der nordbayerischen Bläserszene vertreten ist. Gleichzeitig tragen die Musikerinnen und Musiker den Namen ihrer Heimatstadt weit über die Region hinaus.