Wieder hatte es das Wetter nicht gut mit uns gemeint, aber zumindest stürmte es nicht, wie beim letzten Jahr. Der Orchesterrat hatte mit großem Einsatz die Weihnachtsfeier vorbereitet und so fanden sich viele Besucher ein, die bei Glühwein, Brezen, Bratwurst drinnen oder von draußen am Fenster die musikalischen Vorführungen erleben konnten.
Nach dem Auftakt durch das Schülerorchester, dirigiert von Markus folgten die Kindergruppen unter Annegret, anschließend das Jugendorchester, geleitet von Björn.
Das Sonnensegel war auch als Regenschutz gut zu gebrauchen.
Die MusikerInnen, die im Laufe des Jahres eine D-Prüfung abgelegt hatten, wurden geehrt: vorn Elisa und Laura (Jugendorchester) Bronze (D1), Felix (Bläserphilharmonie) Silber (D2), (nicht auf dem Foto: Bojidara und Anna (BP, beide D2). Hinten neben Björn die beiden Gold (D3) Musiker: Marianne (HerzoSound Orchester) und Sebastian (Bläserphilharmonie)
Im Anschluss an den offiziellen Teil fand sich noch in z.T. wechselnder Besetzung eine Blechspontan-Combo zusammen. Lukas war aus Berlin angereist, Dylan kam auch von weiter her. Sie spielten zusammen mit Max, ganz neu in der BP, der schon beim Weihnachtskonzert mit Markus sein Debut gegeben hatte, Lars und Tobi an der Trompete. Zeitweise unterstützt von Thomas (und auch mal Horst) am Set und Charly am Schellenbaum kam gute weihnachtliche Stimmung auf.
Einen eindrucksvollen Auftakt zum Festlichen Konzert der Stadt Herzogenaurach bot die Bläserphilharmonie und eröffnete mit der Olympic Fanfare & Theme von John Williams das Konzert in der ausverkauften Evangelischen Kirche.
Die anschließende Kleine ungarische Rhapsodie von Alfred Bösendorfer zog alle Register – fulminant und lyrisch zeigte sie die ganze Spannweite dieses Orchesters und machte Lust auf mehr – zu hören beim Neujahrskonzert in der Eichwaldhalle in Puschendorf am 18. Januar 2025 – mehr dazu HIER.
Alle Jahre wieder, gespielt von Justus. Er spielt seit gut einem Jahr Horn bei Gabi Lüdenbach und spielt seit September im Schülerorchester.
Canto Serioso, gespielt von Marianne und Peter. Marianne hat Unterricht bei Gabi Lüdenbach und spielt im HerzoSound Orchester.
Little Drummer Boy, gespielt vom Jugendorchester unter der Leitung von Björn Schnee. Viele haben erst im September angefangen, im Jugendorchester zu spielen, die Jüngsten sind erst 8 Jahre alt.
Is schon still uman See, gespielt von Markus und Max beim Weihnachtskonzert des Jugendorchesters mit Ensembles der Bläserphilharmonie.
Marche des Rois, gespielt von Philip aus dem Schülerorchester und seiner Mutter Julia, die beim HerzoSound Orchester und den Ehemaligen der Stadtjugendkapelle mitspielt.
All I want for Christmas is You, gespielt von unserem HerzoSound Orchester beim Adventskonzert unter der Leitung von Katja Fischer. Hier spielen Musiker und Musikerinnen, die erst als Erwachsene angefangen haben, ein Orchesterinstrument zu spielen.
Nach der gestrigen Eröffnung des Weihnachtsmarkts in Herzogenaurach kam der große Auftritt des Jugendorchesters beim Weihnachtskonzert in der gut besetzten Evangelischen Kirche.
Mehr als die Hälfte der jungen MusikerInnen des Orchesters sind erst im September aus dem Schülerorchester aufgestiegen. Bewundernswert, wie Björn Schnee in dieser kurzen Zeit ein solch anspruchsvolles Programm mit seinem Orchester auf die Beine stellen konnte.
Mit Deck the Halls wurde das Konzert eröffnet, es folgte der Little Drummer Boy, der auch demnächst im Klingenden Adventskalender hier zu hören ist.
Die Arabian Dreams führten das Publikum in ferne Welten, dann folgte der Höhepunkt: Das Märchen Cinderella, im Wechselspiel zwischen dem Erzähler Sebastian, der auch schon Detektiv Allegro war, und dem Orchester, das die Geschichte musikalisch ausführte.
Nach der kurzen Umbaupause zeigten dann MusikerInnen der Bläserphilharmonie, dass sie auch in Ensembles brillieren.
Das Saxofonquintett mit Finn, Philip, Nina, Tom und Sebastian spielte erst Smooth (Santana) und anschließend ein von ihrem Registerlehrer Walter Wachter komponiertes und arrangiertes Stück ‚Boogie-Stuff‘. Mit White Christmas kam dann wieder Weihnachtliches zum Zuge.
Auch das folgende Klarinettenquartett mit Lisa, Lea, Stefan und Charly war beeindruckend. Nach der wunderbar ausdrucksvoll gespielten Habanera aus der Oper Carmen. Es folgte das berührend vorgetragene O Holy Night von Adolphe Adams.
Zum Abschluss kam das Euphonium Duo Markus und Max mit zwei Weisen aus dem Alpenland, die die manchmal etwas wehmütige Weihnachtsstimmung sensibel vermitteln konnten.
Mit dem gemeinsam gespielten O du Fröhliche verabschiedeten sich alle Musiker und Musikerinnen – es war ein schönes Konzert.