Rodelbahn und Zeltlager

Herzogenaurach/ Vestenbergsgreuth – Am vorletzten Wochenende trafen sich die Musiker des Jugendorchesters der Stadtjugendkapelle, um gemeinsam einen aufregenden Tag zu verbringen und eine Nacht im Zelt zu übernachten. Am Vormittag startete der Ausflug mit dem Besuch der Rodel- und Snowtubing Bahn in Vestenbergsgreuth. Nach kurzer Zeit war dort nur noch freudiges Gekreische zu hören, denn auf den Bahnen ging es mit hoher Geschwindigkeit den Berg hinab. Anschließend wurden die Jugendlichen von ihren Eltern zurück auf das Gelände der Stadtjugendkapelle gefahren, wo sie fleißig die Zelte für die Nacht aufbauten. Nach einem entspannten Spielenachmittag grillten die Musiker am Abend bei schönem Wetter gemeinsam mit selbst gemachten Salaten und weiteren Köstlichkeiten. Bei Einbruch der Dämmerung gab es sogar noch ein Lagerfeuer, an dem sich aufgewärmt und Stockbrot gegessen wurde. Nach einer sehr regnerischen Nacht in den Zelten wurde der rundum gelungene Tag mit einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen beendet. Betreut wurden die Jugendlichen von ihrer Dirigentin Andrea Kürten, Jugendwartin Doris Hoffmann sowie Alina Zech und Stefan Wolf.

Text: Laureen Eidloth; Bilder: Doris Hoffmann

Kanu Ausflug

Kanuausflug


Fränkischer Tag

Sommer und Musiker fallen ins Wasser

15.08.2011
Ausflug Der geplante Ausflug mit heißen Augusttemperaturen wurde in diesem Jahr nichts. Doch die Musiker der Stadtjugendkapelle ließen sich nicht schrecken und gingen trotzdem baden. Zum ersten Mal, seit es den Sommerurlaub für das erste Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach gibt, kommt es in diesem Jahr dazu, dass dieser aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl nicht stattfindet.
Um dieses Gemeinschaftserlebnis außerhalb der Proben und Auftritte jedoch nicht völlig ausfallen zu lassen, hatte sich der Vorstand für die Jugendlichen eine Alternative überlegt: einen Tagesausflug in die nähere Umgebung sollte es geben, um den einwöchigen Sommerurlaub zumindest ein wenig zu ersetzen. Das mit dem Sommer ist dieses Jahr allerdings so eine Sache. Man kann sich nicht wirklich auf ihn verlassen.
Geplant war eine sommerliche Kanufahrt bei Sonnenschein und Wärme. Leider machte das Wetter, wie so vielen anderen vorangegangenen Veranstaltungen auch, der Gruppe einen Strich durch die Rechnung. Los ging die Fahrt mit dem Bus um 7.30 Uhr in Herzogenaurach in die Fränkische Schweiz. Je näher die Einstiegsstelle für die Kanufahrer an der Behringersmühle kam, desto schlechter wurde das Wetter, bis es schließlich bei ungemütlichen 18 Grad anfing zu regnen. Doch ganz nach dem Motto „Nass werden wir sowieso“ ließen sich die 26 Kanufahrer auch davon nicht abhalten und stürzten sich nach und nach in Zweier-Kajaks in die „Fluten“ der Wiesent zu einer etwa zweistündigen Tour bis nach Muggendorf.
Bereits nach wenigen Minuten waren die Teilnehmer froh, Wechselkleidung mitgenommen zu haben, denn selbst bei den vorsichtigsten Fahrern ließ es sich nicht vermeiden, dass von allen Seiten das Wasser in das Kajak schwappte und man somit nass bis auf die Haut wurde. Besonders hart traf es die beiden Teams, die aufgrund leicht zu übersehender Hindernisse im Wasser kenterten. Dank der großen Gruppe waren jedoch stets Retter in der Nähe, sodass bereits früher als geplant alle 13 Kajaks wohlbehalten das Ziel in Muggendorf erreichten.
Einige Hartgesottene ließen es sich nicht nehmen, trotz der 12 Grad Wassertemperatur zum Schluss noch eine Runde baden zu gehen. Umso größer war die Freude über den Heizstrahler im vorbereiteten Pavillon an der Sachsenmühle, wo es für alle noch eine Brotzeit gab und man sich aufwärmen konnte.
Der Kommentar zu diesem Ausflug ist einstimmig: Super Idee, tolle Organisation, muss auf jeden Fall wiederholt werden.

 

Nordbayrische Nachrichten

Abenteuerliche Kanufahrt der Stadtmusikanten

„Sommer“-Urlaub des ersten Orchesters wurde heuer als Tagesausflug an die Wiesent organisiert — leider bei Regen – 14.08. 15:34 Uhr

– Zum ersten Mal seit es den Sommerurlaub für das erste Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach gibt, konnte dieser aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl heuer nicht stattfinden. Um dieses Gemeinschaftserlebnis außerhalb der Proben und Auftritte jedoch nicht völlig ausfallen zu lassen, hatte sich der Vorstand für die Jugendlichen eine Alternative überlegt: wenigstens einen Tagesausflug in die nähere Umgebung sollte es geben.

Um den einwöchigen Sommerurlaub zumindest ein wenig zu ersetzen, wurde eine sommerliche Kanufahrt bei Sonnenschein und Wärme geplant in der Fränkischen Schweiz. Leider machte das Wetter der Gruppe einen Strich durch die Rechnung. Nach der Abfahrt um 7.30 Uhr zeichnete sich Regen ab. Je näher die Einstiegsstelle für die Kanufahrer an der Behringersmühle kam, desto schlechter wurde das Wetter, bis es schließlich bei ungemütlichen 18°C anfing zu regnen.

Tour bis Muggendorf

Doch ganz nach dem Motto „Nass werden wir sowieso“ ließen sich die 26 Kanufahrer auch davon nicht abhalten und stürzten sich nach und nach in Zweier-Kajaks in die „Fluten“ der Wiesent zu einer etwa zweistündigen Tour bis nach Muggendorf. Bereits nach wenigen Minuten war man froh, Wechselkleidung mitgenommen zu haben, denn selbst bei den vorsichtigsten Fahrern ließ es sich nicht vermeiden, dass das Wasser in das Kajak schwappte und man somit nass bis auf die Haut wurde. Besonders hart traf es die beiden Teams, die aufgrund leicht zu übersehender Hindernisse im Wasser kenterten. Dank der großen Gruppe waren jedoch stets Retter in der Nähe, so dass bereits früher als geplant alle 13 Kajaks wohlbehalten das Ziel in Muggendorf erreichten. Einige Hartgesottene ließen es sich nicht nehmen, trotz der 12° C Wassertemperatur zum Schluss noch eine Runde baden zu gehen. Umso größer war die Freude über den Heizstrahler im vorbereiteten Pavillon an der Sachsenmühle, wo es für alle noch eine Brotzeit gab und man sich aufwärmen konnte. Hier traf man auf die bereits früher zurückgekehrte Wandergruppe, hauptsächlich Mitglieder aus dem Vorstand. Wegen des schlechten Wetters wurde der Tagesausflug bereits früher als geplant abgebrochen und man kehrte schon am späten Nachmittag müde aber wohlbehalten zurück nach Herzogenaurach. Der Kommentar zu diesem Ausflug war einstimmig: „Super Idee, tolle Organisation. Das muss auf jeden Fall wiederholt werden!

Ehemaligen in Wolfsberg

„Ehemalige“ der Stadtjugendkapelle folgen den Jugendlichen nach Wolfsberg

Die nach eigener Beschreibung nicht mehr ganz so jungen aber jung gebliebenen Mitglieder der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach musizieren weiterhin als „Ehemalige“ im Verein. Neben der Musik stehen auch Gemeinschaftsunternehmungen auf dem Programm, um die Kameradschaft zwischen den Musikern und Ihren Partnern zu festigen. Eine größere Delegation der Stadtjugendkapelle – überwiegend Jugendliche – war bereits in den Sommerferien zu Besuch in Wolfsberg (wir berichteten). Dem standen die Ehemaligen nicht nach und machten sich ebenfalls für ein paar Tage auf den Weg in die österreichische Partnerstadt. Das lange Wochenende über den 3. Oktober bot sich dafür an.

Nach guter Ankunft verbrachten die Musiker einen gemütlichen Abend mit Vertretern der Stadt Wolfsberg, u.a. mit dem 2. Bürgermeister, Herrn Nickel. Am folgenden Morgen wanderte die Truppe zum Geierkogel. Dem Regen trotzend kam man in höheren Lagen sogar in schneebedeckte Bereiche. Der Hüttenabend auf der Koglerhütte musste wegen starkem Schneeregen abgebrochen werden. Die gute Stimmung litt aber nicht darunter, und man setzte den Abend einfach im beliebten Gasthaus Stoff fort, wo die Reisegruppe auch wieder untergebracht war. Sogleich packten einige Musiker ihre Instrumente aus und spielten auf, während die anderen dazu tanzten.

Tags darauf fuhr man in die südliche Steiermark. Eine Führung im Weinmuseum auf Schloss Gamlitz bildete den idealen Einstieg in das Gamlitzer Weinfest. Der Chef des Weingutes Melcher lud zur Weinverkostung in den Keller des Schlosses ein und gab den Besuchern die entscheidenden Tipps für den anschließenden Besuch des Festes. Man genoss landestypische Spezialitäten und ließ auch diesen Abend bei Akkordeonmusik im Gasthaus Stoff ausklingen.

Die Heimreise am Sonntag schloss mit einem Essen beim Winkler-Bräu in Lengenfeld.
Alle waren sich einig, von diesem Ausflug viele schöne Erlebnisse mit nach Hause zu nehmen.

Info: Die „Ehemaligen“ stehen unter der Leitung von Rainer Wanjelik, der auf gute Blas- und Unterhaltungsmusik wert legt. Die Kapelle tritt unter anderem an der Sommer-Kirchweih und beim Altstadtfest auf und probt regelmäßig neue Stücke ein.