Open Air Konzert 19. Juli

Perfektes Wetter für Open-Air

Stadtjugenkapelle Herzogenaurach veranstaltete am Dienstagabend alljähliches Konzert auf dem Vereinsgelände

Bei den letzten Proben am späten Nachmittag stand die Sonne noch hoch und die Musiker hatten ganz schön zu schwitzen. Auch die ersten Gäste suchten sich noch schattige Plätze bei 29° Celsius und besten Open-Air Voraussetzungen. Gegen 19.30 Uhr zu Beginn des Konzertes, das durch das Jugendorchester eröffnet wurde, hatte sich aber fast überall ein angenehmer Schatten auf der Wiese der SJK ausgebreitet und zusammen mit der warmen Sommerluft perfekte Bedinungen für einen tollen Konzertabend geschaffen, den viele Zuhörer zum Picknicken nutzten. Das Jugendorchester, welches dieses Jahr ausnahmsweise unter der Leitung von Norbert Engelmann, dem musikalischen Leiter des Vereins, stand, lud das Publikum mit unterschiedlichsten Stücken zum Entspannen ein. Die jungen Musiker bedienten unterschiedlichste Genre von modernem Pop über sinfonische Blasmusik bis hin zu traditionelleren Stücken. Nach einer kurzen Pause war dann die Bläserphilharmonie zu hören. Dieses Jahr unter Dirigat von Andres Kürten, die mit Norbert Engelmann für dieses Konzert Rollen getauscht hatte . So wurde es für beide Dirigenten nach einem anstrengenden Jahr zum Schluss nochmal richtig spannend und keine Sommermüdigkeit konnte auftreten, wie die Orchesterleiterin dem Publikum erklärte.
Doch das Ergebnis der Orchester zeigte, dass beide Dirigenten ihr Handwerk gut verstehen, denn auch das erste Orchester überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm. Dabei wurden es auch ein wenig selbstironisch. Oft sei man als Blasorchester mit dem Klischee der biertrinkenden Polkaspieler konfrontiert. Dass das bei der SJK anders ist, konnte man bei mehreren herausragenden Blasmusikstücken hören, doch wie es klingen könnte, wenn manch anderes Orchester nach vier Stunden Bierzelt und ein paar Maß spielt, vertonte Thomas Doss unterhaltsam komödiantisch in einer Scherzpolka. So wurden am Ende des Konzertes Zugaben-Rufe laut und der Wunsch durch zwei Stücke erfüllt. Damit konnte das Konzertschuljahr der SJK erfolgreich beendet werden.

Jugendorchester im Trainingslager

Herzogenaurach – Einmal im Jahr geht das Jugendorchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach auf Tour, meist ins nahe gelegene Schullandheim von Obersteinbach. Doch ist weniger Naherholung als vielmehr hartes Training, im Musiker-Jargon: Proben, angesagt. Parallel zu einem Wochenende der Fußball-Europameisterschaft gingen auch die Jungmusiker in ein „Trainigslager“.
Schon gleich nach der Ankunft Freitag nachmittags rief die Dirigentin Andrea Kürten zur ersten Orchester-Probe zusammen. Nach dem Abendessen ließ man den Tag mit einem Spieleabend ausklingen. Am Samstag ging es dann intensiv zur Sache, denn Kürten erhielt Unterstützung durch viele „Cotrainer“. Ausbilder der Stadtjugendkapelle waren angereist, um die Musikstücke mit den Jugendlichen, eingeteilt in die einzelnen Register, einzustudieren. Der anstrengende Musiktag schloss mit einer Probe des gesamten Orchesters, kurz Tutti genannt. Ein abendliches Lagerfeuer fiel Regenschauern zum Opfer, doch auch ein zweiter Spieleabend stärkte das gute Miteinander der Jungmusiker, und Fußballfans hatten die Gelegenheit, gemeinsam ein EM-Spiel zu schauen. Eine weitere ausgiebige Gesamtprobe am Sonntagvormittag, siehe Bild, bildete den Abschluss des Probenwochenendes und festigte das frisch gelernte, vielseitige Musikprogramm, mit dem das Jugendorchester sein Publikum überraschen wird. Müde, aber zufrieden und mit vielen Melodien im Ohr, reiste man wieder nach Hause.
Und was ist der Grund für all diese Mühen? Das Openair-Konzert, das am 19. Juli um 19:30 Uhr gegeben wird. Bei freiem Eintritt dürfen die Gäste es sich auf dem Vereinsgelände der Stadtjugendkapelle auf mitgebrachten Decken und Stühlen gemütlich machen. Auch die Bläserphilharmonie hat sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet, und Norbert Engelmann ist ebenso als Dirigent mit von der Partie. Sollte es am 19. Juli regnen, so steht der 21. Juli als Ausweichtermin fest. Doch bereits am Sonntag, dem 17. Juli unterhalten die beiden Orchester das Publikum der Sommerkirchweih auf dem Weihersbachgelände.


Text: Wolfgang Niewelt
Bild: Gabi Dörner

Open-Air der MFE

Nordbayrische Nachrichten

Musikalischer Nachwuchs im Frühsommer in launiger Form

Sonnenbrillen, Picknickdecken, Erfrischungsgetränke: Schon beinahe in der Atmosphäre des Open Airs der Stadtjugendkapelle zeigte die musikalische Früherziehung mit viel Publikumszuspruch auf dem Gelände des Vereinsheims, was die Allerkleinsten schon können. Vier Ausbilder, Annegret Rümmelein, Lorena Gawrikow, Karin Maier (nicht dabei) und Hans-Jürgen Lorenz
hatten mit Kindern von eineinhalb bis zu sieben Jahren mit Orff-Instrumenten, Blockflöten, Gesang und Tanz ein charmantes Programm zusammengestellt. Zum einen, damit Eltern und Kinder (die Kleinsten) einmal zusammen auftreten und zum anderen, damit Eltern und Großeltern sehen und hören, was ihre Kinder ab drei Jahren schon alleine können. Mit Klanghölzern und Rasseln ließen die kleinen Musiker mit ihren Müttern vernehmen, was das Wetter im April so macht: „Sonne, Regen, Schnee und Blitz!“. Die Blockflötenkinder spielten unverwüstliche Lieder wie „Kommt ein Vogel geflogen“ und „Sascha liebt nicht große Worte . . .“ Kleine Episoden wie sekundenlanger Stromausfall durch ein Krabbelkind, das das Kabel querte, trugen zur familär-lockeren Stimmung an der Eichelmühlgasse bei.
Die Stadtjugendkapelle mit Präsident Werner Meschede zählt zurzeit 250 aktive Musiker aller Altersklassen. An die 70Kinder nehmen an den Kursen für denNachwuchs teil.
-eke/F.: Kai Barnicke
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Musikalisches Ki-cke-ri-hicks

Fränkischer Tag
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OpenAir – Musik an einem Sommerabend

Fränkischer Tag
Stadtjugendkapelle gibt Picknick-Konzert

Die Stadtjugendkapelle spielte im Garten ihres Vereinsheims vor Publikum auf Decken und Klappstühlen.
Fotos: Manfred Welker

von MANFRED WELKER
Seit 2012 veranstaltet die Stadtjugenkapelle Herzogenaurach ein Open-Air-Konzert in schöner, ruhiger und entspannter Atmosphäre am Vereinsheim in der Eichelmühlgasse. Ähnlich wie beim Frühjahrskonzert soll damit einem möglichst breiten Publikum das Können und die musikalische Vielfalt der Jungmusiker präsentiert werden.
In diesem Jahr waren es mehr Gäste beim Konzert als im vergangenen Jahr, da waren sich Wolfgang Niewelt, zweiter Vorsitzender der Stadtjugenkapelle, und seine Kollegen sicher. Die Zuhörer bevölkerten die Rasenfläche um das Vereinsheim, ausgestattet mit Decken und Klappstühlen, ausgerüstet mit Getränken und Knabbereien. Im Laufe des Abends tauchte auch die Sonne hinter den Gebäuden ab und ließ alle im Schatten verweilen.
Gekommen waren auch Bewohner der benachbarten Unterkunft für Asylsuchende, angelockt durch die Klänge der Musik und von Präsident Werner Meschede ebenfalls begrüßt. Zuhörer waren auch einige der Herzogenauracher Störche, die den Klängen lauschten und sich gelegentlich bemerkbar machten.
Viele Helfer waren nötig, damit dieses Konzert glatt über die Bühne gehen konnte. Am Mischpult sorgte Peter Persin, der „Tuba-Peter“, dafür, dass der richtige Ton bei den Zuhörern ankam. Daneben fertigte er natürlich auch einen Mitschnitt an, für den es sicherlich eine gute Verwendung gibt.

Locker-flockiges Programm

Für den musikalischen Leiter Norbert Engelmann sollte das Programm des Abends „nichts Formelles eher locker-flockig“ sein. Das Jugendorchester unter Andrea Kürten machte den Auftakt. Die jugendliche Garde konnte unter Beweis stellen, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatte. Nach einer kurzen Pause für den Umbau besetzte das erste Orchester, die Bläserphilharmonie, die Sitzgelegenheiten für die Musiker. Sie waren ganz in Schwarz gekleidet wie ihr Dirigent Norbert Engelmann.
Das Stück „Fanfare for the common man“ von Aaron Copland in zwei Versionen markierte den Auftakt. Die einzelnen Stücke wurden durch Orchestermitglieder angesagt oder von Christian Kaltenhäußer anmoderiert. Seiner Aufforderung: „Damit nicht nur sie etwas vom Orchester haben – jubeln sie dem Orchester doch mal zu!“ kamen die Zuhörer sofort nach. „Das ist nichts aus der hohlen Hand, da steckt richtig Arbeit drin“, würdigte Kaltenhäußer außerdem die Arbeit der Musiker.
Die Stücke „New York“ von Frank Sinatra, ein Elvis-Medley, „Bohemian Rhapsody“ von Queen und ein Bon-Jovi-Rock-Mix wurden ebenfalls gekonnt angesagt und in der gewohnten Perfektion dargeboten. Da die Zuhörer von den Darbietungen durchwegs begeistert waren, gab die Formation als Zugabe „Toto in Concert“. Nach diesem gelungenen Abschluss haben sich die Musiker der Stadtjugendkapelle ihre Ferien verdient.

Musik an einem Sommerabend

Infranken.de

Sommernacht verzaubert Herzogenaurach in Dur und moll

Die Musiker der Stadtjugendkapelle und der Bläserphilharmonie trafen mit einer anspruchsvollen wie ungewöhnlichen Auswahl der Musikstücke voll den Geschmack des Herzogenauracher Publikums.

Der Wettergott scheint Herzogenaurach zu mögen, stand doch das Open-Air-Konzert der Stadtjugendkapelle auf der Kippe. Aber Petrus hatte ein Einsehen und der Dienstagabend ging über in einen schönen Sommerabend: Die Herzogenauracher konnten Blasmusik im Freien genießen.

Konzertveranstaltungen unter freiem Himmel in gediegener Atmosphäre erfreuen sich großer Beliebtheit. Da folgten die Liebhaber der Blasmusik dem Aufruf der Stadtjugendkapelle, brachten Decken, Getränke und ihre Brotzeit mit und ließen sich gern vom Klang der Musik verzaubern.


Gemütlich auf dem Rasen

Ob es das Nachwuchsorchester, geleitet von Andrea Kürten, oder Norbert Engelmann mit der Bläserphilharmonie war, der Abend hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wie erhofft, spielte das Wetter mit, und die Konzertgäste machten es sich auf dem Rasen gemütlich, auch Bürgermeister German Hacker und seine Frau Uta transportieren ihre Gartenstühle mit dem Fahrradanhänger zum Musikerheim.

„Es ist immer eine schöne Gelegenheit, kurz vor Ferienbeginn dieses Konzert zu veranstalten, bei dem die Musikerinnen und Musiker ihr Lieblingsstücke vorstellen.“


Populäre Rhythmen

Das Jugendorchester präsentierte mit „Roar“ ein Stück aus dem vierten Album von Katy Perry und natürlich durfte auch ein rockiges Stück nicht fehlen. Das nur wenige Zuhörer den „Cupsong“ kannten, machte nichts: Die Jugendlichen machten es vor, ein bestimmter Rhythmus, der bei den jungen Leuten derzeit sehr populär ist.
Auch Kommunikation ist bei jungen Menschen schon alltäglich, und das Orchester wusste mit „Call me maybe“ von Carly Rae Jepsen zu begeistern.

Mit „Happy“ von Pharell Williams wollten die Musikerinnen und Musiker den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, was auch mühelos gelang. Mit den zwei Zugaben „Rolling in the Deep“ und „Viva la Vida“, verabschiedete sich das Jugendorchester unter viel Applaus und machte Platz für die Bläserphilharmonie.

„Wir beginnen heute etwas außergewöhnlich“ kündigte Norbert Engelmann den Konzertmarsch „Arsenal“ an, den Van der Roost zum 50. Jubiläum des Blasorchesters des belgischen Eisenbahnarsenals komponierte. Natürlich durfte das bei den Musikern beliebte Stück „Oregon“ nicht fehlen, aber auch „Batmann“ und „Sir Duke“ waren zu hören. Eine Reihe von Titeln sagte dem Publikum wenig, aber mit umso mehr Eifer waren die Musiker zugange bei diesen eigenen Lieblingsstücken. „Ich weiß nicht: Michael Jackson und Blasorchester. Aber hören Sie selbst“, kündigte Engelmann ein Stück an. Dem Applaus nach schien es zu gefallen.

Mit dem Medley von „Bugs Bunny and Friends“ ging der schöne Abend zu Ende. Ausbilder und Musiker verabschiedeten sich in die Ferien. Nicht alle, denn zum Mittelalterfest sucht die Stadtjugendkapelle noch Mitstreiter beim Getränkeausschank.

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