Urlaub Monte Kaolino

Sommerski im weißen Sand

Herzogenaurach/ Hirschau: Zum diesjährigen Auftakt der Ferien, zog es eine Gruppe von zehn Jugendlichen der Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle mit einem Begleiter an den Monte Kaolino bei Hirschau, Oberpfalz. Aus der Tradition der früheren Vereinsurlaubswoche heraus, bekamen die Jugendlichen ein Ferienwochenende organisiert. Übernachtet wurde auf dem Campingplatz am Fuße des Porzellantonberges, dessen heller, fast weißer Sand schon von weitem sichtbar war.
Der Aufbau der Zelte gestaltete sich schwieriger als gedacht, waren doch in der brütenden Hitze die normalen Zeltheringe nicht in den harten Boden zu bringen. Doch Camper helfen sich gegenseitig aus, und so konnten mit Hilfe dicker Zimmermannsnägel die provisorischen Unterkünfte bald aufgebaut werden. Klar, dass danach zuerst ein Sprung ins dazugehörige Schwimmbad fällig war. Geselliges Beisammensein und Pläneschmieden für den nächsten Tag war abends angesagt. Vier passionierte Wintersportler mussten die lokale Attraktion, die Kaolinpiste hinunter zu fahren, ausprobieren. Die annähernd weiße Farbe des Sandes war aber auch die einzige Parallele zum gewohnten Wintersport. „Das strengt an. Man muss den Berg hinunterschieben. “ waren sich die Jungs einig. Doch bald wedelten die vier gekonnt den Hang hinunter. Zum Glück war das Schwimmbad zum „Chillen“ zwischendurch direkt nebenan. Die anderen Jungmusiker hatten derweil mit Sommerrodeln ihren Spaß. Als zum zweiten Abend hin die Temperaturen sanken, trafen sich alle zum Volleyballspiel auf dem Sandplatz und auf der mittlerweile leeren Wiese des Schwimmbades zum Fußball, so lange, bis sich in der Dunkelheit die Gegner nicht mehr auseinander halten konnten. Nach Behandeln der Mückenstiche und der vom Fußball demolierten Körperteile, klang auch der zweite Abend einträchtig bei den Zelten aus.
Den Abreisetag wollte man nach einem gemütlichen Frühstück im Campingrestaurant und dem Abbau der Zelte noch in Hirschau nutzen, doch der nahegelegene Hochseilgarten wurde von darin erfahrenen Jugendlichen als nicht preiswert eingestuft, so dass man sich auf eine Bowlingrunde in Erlangen einigte, wo man um die Wette Strikes und Spares zu werfen versuchte. Zum Abschluss des abwechslungsreichen Wochenendes traf man sich wieder zu Hause in der beliebten Eisdiele bei Carlo, wo der Kellner Carmine alle Wünsche nach den süßen Köstlichkeiten individuell erfüllte. Die Jugendlichen genossen diesen Start in die Sommerfreien und werden vielleicht für nächstes Jahr weitere Musiker dazu überzeugen können, an einer Ferienfahrt der Stadtjugendkapelle teilzunehmen.
Text und Bilder: Wolfgang Niewelt

Urlaub Kroatien


Fränkischer Tag

Warme Tage in Istrien

02.09.10  Von: Katharina Feyrer
Ausflug Die Mitglieder der Herzogenauracher Stadtjugendkapelle entflohen dem kalten Deutschland und genossen die Wärme in Istrien. Doch trotz der dortigen Hitze galt es das Land und die Kultur zu erkunden.

Wie in jedem Jahr gab es auch diesen Sommer in der vierten Schulferienwoche für die Mitglieder der Stadtjugendkapelle den wohlverdienten Urlaub. Diesmal ging es für die etwa 25 Jugendlichen und ihre zehn Betreuer mit dem Bus nach Pula in Kroatien.

Nach einer zwölfstündigen Busfahrt erreichte man etwas erschöpft die Unterkunft nahe der Stadt im Westen Istriens, begrüßt von strahlend blauem Himmel und der bis daher in Deutschland vermissten Wärme. Der streikende Reisebus brachte der Gruppe gleich am ersten offiziellen Reisetag einen freien Tag am Strand ein. Anfangs machte der für Kroatien typische Kiesstrand den meisten etwas zu schaffen, doch konnte man sich auch damit arrangieren. Natürlich genossen alle hin und wieder eine kleine Abkühlung im Meer, denn die große sommerliche Hitze war niemand gewohnt. Dies führte zu einem ersten Sonnenbrand bei einem Großteil der Reisenden.

Am Folgetag konnte endlich die ausgefallene Stadtführung durch Pula nachgeholt werden, denn der Bus war wieder einsatzbereit. Zusammen mit einer einheimischen Führerin erkundete man die Stadt, die unter anderem das nach dem Colosseum zweitgrößte Amphitheater der Welt besitzt. Die restlichen Tage wurden mit einer Rundfahrt durch Istrien, unter anderem mit Stadtführungen durch Poreč und Rovinj und einer Fahrt mit dem Glasbodenboot gefüllt. Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz, die die meisten dazu nutzten, ausgiebig zu baden, Beachvolleyball zu spielen oder Tretboot zu fahren. Die Abende, aus denen das eine oder andere Mal lange Nächte wurden, verbrachte man auf den Balkons der Appartements oder am Strand.

Nach einer entspannten Woche ging es am Samstagmorgen schweren Herzens mit dem Bus zurück in die fränkische Heimat, nach Herzogenaurach, das man nach langen 14 Stunden am späten Abend wohlbehalten erreichte.

Urlaub Ungarn


Fränkischer Tag

Musiker relaxen am Plattensee

Der Plattensee war das Ziel der traditionellen Ferien-Fahrt der Herzogenauracher Stadtjugendkapelle. 43 junge Musiker und ihre Begleiter – Reiseleiter war Peter Persin – verbrachten eine Woche in der Kleinstadt Keszthely am Westufer des Sees. Mit 23 000 Einwohnern hat die Stadt etwa die gleiche Größe wie Herzogenaurach. Den Freizeitwert des Plattensees freilich hat Keszthely voraus, und den genossen die Jugendlichen nicht nur beim Baden am Hotelstrand. Bei einer Schifffahrt konnten sie den Sonnenuntergang genießen. Man unternahm auch Bootsfahrten mit allen Wasserfahrzeugen, die das Hotel zu verleihen hatte. Sport von Volleyball über Tennis bis Reiten war geboten, ein Abend mit Original Gulasch und ein Ausflug in die ungarische Hauptstadt Budapest. Dort bekam man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt und konnte die traditionsreiche Metropole auch auf eigene Faust erkunden. Seit Jahrzehnten steht ein gemeinsamer Sommerurlaub abseits von Ausbildung, Proben und Konzerten auf dem Jahresprogramm des Musikvereins.
4.9.2009

Urlaub Wolfsberg

Urlaubswoche der Stadtjugendkapelle in der Partnerstadt Wolfsberg

Vom 23. – 29. August verbrachten rund 60 Mitglieder der Stadtjugendkapelle, davon viele Jugendliche, eine Urlaubswoche in der Partnerstadt Wolfsberg. Die Instrumente blieben zu Hause, und alle Teilnehmer genossen eine echte Freizeitwoche. Robert Schmidt von der Stadtverwaltung Wolfsberg erwartete die Feriengäste mit einem vielseitigen Programm:

Das Wolfsberger Freibad lockte bei schönem Wetter, Ausflüge in die Miniaturwelt „Minimundus“ nach Klagenfurt sowie an den Wörthersee führten in die Umgebung Wolfbergs, und auch eine Wanderung auf die Saualpe durfte nicht fehlen.

Gokart- und Sommerrodelbahn-Fahrten wurden von der Stadt Wolfsberg gesponsert und stießen bei jung und alt auf sichtliche Begeisterung.

Wie schon andere Herzogenauracher Delegationen fanden auch unsere Urlauber beste Unterkünfte und Verpflegung im Gasthof „Stoff“ vor, wo man sich im hauseigenen Schwimmbad entspannen konnte. Bei aller Aktionsvielfalt genossen die Jugendlichen auch gerne und ausgiebig das gemütliche Beisammensein, wie es solch eine Freizeit abseits des Probenalltags ermöglicht und das Miteinander im Verein festigt. Zum Abschied aus dem Gasthof nahmen die Jungmusiker noch ein dickes Lob für ihr gutes Benehmen mit nach Hause.

Skifahren der Ehemaligen

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