• JHV 2022

    Die Jahreshauptversammlung konnte 2022 wieder im Willi-Mehler-Saal der Stadtjugendkapelle stattfinden.

    Der Tagesordnungspunkt ‚Wahl von Ehrenmitgliedern‘ war dann auch eine Überraschung – einstimmig wählten die anwesenden Mitgliedern Norbert Engelmann zum Ehrenmitglied und auf Vorschlag des Präsidiums auch zum Ehrendirigenten.

    Eine Film-Laudatio von Norberts Leben wurde gezeigt und das Publikum applaudierte. Hier können Sie Norbert Engelmanns Lebenswerk für die Stadtjugendkapelle über 35 Jahre sehen.

    Darauf folgte der Bericht des Präsidiums. Er zeigte die ganze Bandbreite an musikalischen Aktivitäten, die trotz der Einschränkungen durch die Pandemie in der SJK stattfinden konnten.

    Björn Schnee, Dirigent der Bläserphilharmonie seit September 2021 hat die Gelegenheit genutzt, sich den Mitgliedern persönlich vorzustellen und einen Rückblick auf sein erstes Halbjahr als Dirigent zu geben.

    Anschließend erfolgte der Bericht der Kassenprüfer Bernhard Schwab und Werner Philipp, die sich nach vielen Jahren nicht wieder zur Wahl stellten. Einstimmig wurden bei der folgenden Wahl Werner Meschede und Wolfgang Niewelt zu Kassenprüfern gewählt.

    Bei der anschließenden Wahl der nachzubesetzenden Stellen (1. Kassier, Schriftführer, Pressewart) konnten 2 Positionen jeweils einstimmig neu besetzt werden: Lydia Waßerloos ist 1. Kassier, Hanna Persin Pressewart. Wir freuen uns über unsere neuen Mitglieder im Präsidium. Da Claudia Neuner uns noch ein weiteres Jahr unterstützen wird, war eine Neuwahl des 2. Kassiers entgegen der Tagesordnung nicht erforderlich. Renate Bürkl war von ihrem Amt zurückgetreten und wurde in Abwesenheit mit Dank verabschiedet.

  • Endlich wieder ein Frühjahrskonzert

    Nach zwei Jahren Pause konnte 2022 endlich wieder das Frühjahrskonzert stattfinden. In der gut besuchten Ladeshalle war ein schönes Programm zu erleben.

    Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Michael Siebert war nach ihrem Probentag gut vorbereitet. Beginnend mit ‚Ode to a Flashmob‘ und ‚High Hopes‘ wurde dann mit ‚Game of Thrones‘ ein großer Serienhit gespielt. Nach dem ‚Michael Jackson Hit Mix‘ kam als Höhepunkt ‚How to Train your Dragon‘.

    Die Bläserphilharmonie wurde dirigiert von Björn Schnee und zeigte ein abwechslungsreiches Programm. Vom anspruchsvollen Solostück für Horn, ‚Cape Horn‘ mit Tobias Komann als Solist bis zum exzellent gespielten Sousa-Marsch ‚Stars and Stripes forever‘ war für jeden Geschmack etwas dabei. Nach dem ruhigen ‚Adagio for Winds‘ brachte die ‚Goddess of Fire‘ richtig Feuer in die Bude.

    Zum Abschluss spielten alle Orchester gemeinsam ‚Smoke on the Water‘:

    Ein großes Dankeschön an alle Musiker, Dirigenten, Lehrkräfte, Präsidium, Helfer mit Technik und Organisation – schön dass alle dabei waren und wir endlich wieder vor großem Publikum musizieren durften.

  • Unsere Musiker im Sinfonischen Blasorchester Mittelfranken – ein beeindruckendes Konzert

    Wer am Osterwochenende Zeit hatte und sich nach Bad Windsheim oder nach Erlangen aufgemacht hatte, um endlich mal wieder Konzertluft zu schnuppern, wurde mit einem Konzert der Extraklasse belohnt.

    Etwas kleiner als üblich, aber klanggewaltig, führte das Sinfonische Blasorchester Mittelfranken gekonnt durch die Zeiten und Räume.

    Nach dem Auftakt ‚Festivo‘ von Edward Gregsom hörten wir gebannt die drei Sätze von ‚Gloriosa‘ von Yasuhide Ito. Beginnend mit gregorianischen Gesängen führte das Orchester sein Publikum zurück ins 16. Jahrhundert, in die Zeit der Christenverfolgung in Japan. Der zweite Satz thematisiert die Verfolgung und das Leid der Kryptochristen durch die überwiegend japanischen Musikelemente. Satz 3, Dies Festus, basiert auf einem japanischen Volkslied und schafft zusammen mit gregorianischen Elementen einen großartigen Zusammenklang von japanischer und christlich-westlicher Musik.

    Frank von Suppé war mit der Ouvertüre seiner Operette ‚Banditenstreiche‘ vertreten, Ivan Boumans ‚Around the Whiskey Jar‘ machte Lust auf ein irisches Pub und mit Alfred Reeds ‚El Camino Real‘ erklang wieder ein Klassiker der Höchststufenliteratur. Mit Feuer gespielt – und doch kamen auch die leiseren Töne zu ihrem Recht.

    Auch zwei Bigbandstücke durften nicht fehlen – das Orchester spielte gekonnt und mit Freude und auch dem Publikum war anzumerken, wie gut es sich anfühlt, einfach mal wieder im Konzertsaal zu sitzen und die Musik zu genießen.

    Vielen Dank den sechs Mitwirkenden der Bläserphilharmonie und Fabian Schnelle für die Moderation, mit der er gekonnt zusammen mit einer Musikerin eines andern Orchesters durch das Programm führte.