Weihnachtskonzert Seniorband

Nordbayrische Nachrichten
2015-11-30_SJK_SB_Weihnachtskonzert_NN_AB.pdf

Fränkischer Tag

Die Seniorband kann’s

Konzert  Die älteren Semester der Stadtjugendkapelle musizierten in der Kirche St. Otto.

von unserem Mitarbeiter Manfred Welker

Herzogenaurach — Neun musikalische Adventstürchen öffnete die Seniorband der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach in der Kirche St. Otto bereits am ersten Adventswochenende mit ihrem Konzert „Silent Night and All good Jazz“. Die Zuhörer goutierten das Konzert mit begeistertem Applaus.
Mit der Stadtjugendkapelle verbindet man vor allem, wie der Name schon sagt, musizierende Jugendliche. Die Verantwortlichen in der Stadtjugendkapelle hatten aber erkannt, dass auch in älteren Semester Potenzial zum Musizieren steckt. Die Idee für die Seniorband der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach war damit geboren.
Interessenten, die auch im gestandenen Alter noch ein Instrument lernen wollten, wurden an den Instrumenten des modernen Blasorchesters ausgebildet. Das Konzept hat sich bewährt, neben Norbert Engelmann leitet Christian Kaltenhäußer eine zweite Formation. Rund 50 Musikerinnen und Musiker bereiteten sich seit September auf dieses Konzert in St. Otto vor, wo sie ihr Können unter Beweis stellten. Die Leitung hatte Norbert Engelmann. Inzwischen hat die Seniorband eine treue Fangemeinde, denn die St. Otto-Kirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.
Beim Konzert wurden neun musikalische Türchen des Adventskalenders geöffnet. Hinter Jedem war ein interessantes musikalisches Praliné versteckt. Geboten wurde eine Mischung aus deutschen Weihnachtsliedern wie „Herbei oh ihr Gläub’gen“ in der Bearbeitung von Norbert Engelmann und „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung von Alfred Reed, aber auch „O Happy Day“, „If you will follow him“ oder „Hymn of Glory“ aber auch Musik aus dem Stück „Les Misérables“, ein neuzeitliches Musical nach dem Roman von Victor Hugo. Abgerundet wurden die Beiträge von „Silent Night and all That Jazz“.
Der Eintritt zum Konzert war frei, wer wollte, konnte aber mit einer Spende die Darbietungen würdigen. In Absprache mit Stadtpfarrer Helmut Hetzel wurde festgelegt, dass der Erlös des Abends einem wohltätigen Zweck zugeführt wird