Weihnachtsfeier 2017

Wir laden Sie herzlich zu unserer Weihnachtsfeier am 1. Advent, den 3. Dezember, im Vereinshaus Herzogenaurach

Dringend gesucht: ein Präsident


Herzogenaurach — Der bisherige Präsident der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach Werner Meschede macht nicht weiter: Bei der Jahreshauptversammlung des Orchesters kandidierte er nicht mehr für den Vorsitz. Auch die Posten einer Zweiten Schatzmeisterin oder Schatzmeister sowie eines Pressewarts konnten nicht besetzt werden. Trotz aller Appelle des Bürgermeisters und Wahlleiters German Hacker blieben die genannten Positionen unbesetzt. Das jetzt verkleinerte Präsidium muss laut Satzung die Tätigkeiten der unbesetzten Posten bis zur nächsten Hauptversammlung mit übernehmen. Der Bürgermeister und die Mitglieder waren sich einig darüber, sollten weitere Gespräche mit Mitgliedern zum Erfolg führen, wird zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen, um das Präsidium zu vervollständigen. Bürgermeister German Hacker verhehlte nicht, dass es zunehmend immer schwieriger werde, ehrenamtliche Vereinsvorstände zu finden. Das hänge zum Teil auch mit dem Wandel der Gesellschaft zusammen, aber auch mit der beruflichen Tätigkeit sowie dem demografischen Wandel. Präsident Werner Meschede und der musikalische Leiter Norbert Engelmann berichtete von erfolgreichen Konzerten – verschwiegen aber auch nicht, dass viel Arbeit hinter den Kulissen stattgefunden habe. 1:0 für die Hausaufgaben Engelmann erklärte, er erhoffe sich weiteren Schwung aus der Kooperation mit der Bläserklasse aus der Carl-Platz-Schule und der Rückkehr zum G9: Denn gerade die Vorbereitung der Konzerte und die dazugehörigen Probentage waren für Gymnasiasten angesichts des Lernstresses ein Problem: „Da müssen die Musiker Prioritäten setzen und dann sind eben auch mal wichtige Proben die Verlierer“, berichtete Engelmann. „Aufgrund der vielfältigen Aufgaben des Vereins sollte man auch vielleicht überlegen, ob eine Halbtagskraft beschäftigt werden könnte“, schlug der Bürgermeister vor und empfahl mit der Ehrenamtskoordinatorin Katja Heil Kontakt aufzunehmen. Das allerdings gebe die Kasse nicht her, bremste Schatzmeisterin Jutta Reuss. Und in der ausführlichen Diskussion wurde eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ebenso angesprochen wie eine Anhebung der Ausbildungsgebühren, worüberin der nächsten Mitgliederversammlung diskutiert werden soll. 758 Mitglieder kamen nicht Leider kamen nur 42 der mehr als 800 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung, „da sind immer nur die gleichen Gesichter da, genauso wenn es um die Arbeit bei Veranstaltungen geht“, kommentierte ein Mitglied den Besuch. So glänzten die Eltern der vielen jungen Musikerinnen und Musiker bei der Jahresversammlung durch Abwesenheit, „ich sehe hier überwiegend nur alteingesessene Herzogenauracher und Mitglieder im gesetzten Alter, die keine Kinder mehr in der Ausbildung haben“, klagte ein langjähriges Mitglied. Dabei ist die Stadtjugendkapelle mit ihren sechs Orchestern und der „Herzophonics Bigband“ sehr gut aufgestellt und bietet ein sehr breites Ausbildungsangebot. Das beginnt mit der musikalischen Früherziehung mit derzeit über 80 Kindern, „ein absoluter Renner“, kommentierte Meschede in seinem Bericht das Interesse an der musikalischen Früherziehung. Vorstand kennt viele Ausreden Zu den rund 200 Kindern sowie jungen Musikerinnen und Musikern gehören üblicherweise aber auch Mütter und Väter. „Die Leute bringen die Kinder und holen sie wieder ab und lassen sich sonst nicht sehen“, klagte das Präsidium. „Wir werden auch immer älter und spüren diese Tage in den Knochen“, erklärte Persin, der bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren will, wenn keine grundlegende Änderung eintritt. Wenn Eltern um Mithilfe gebeten würden, höre die Vereinsführung die wundersamsten Ausreden: „Ich kenne inzwischen alle Urlaubspläne, Familienfeste und Wochenendfahrten der meisten Eltern“, erzählte Werner Meschede. Dabei ist gerade das Altstadtfest, neben dem Mittelalterfest, eine der wichtigsten Einnahmequellen des Vereins, wie Schatzmeisterin Jutta Reuss in ihrem Kassenbericht hervorhob. Dass eine Lösung gefunden werden muss, darüber waren sich die anwesenden Mitglieder einig. So soll das Präsidium bis zur nächsten Jahresversammlung einen Vorschlag unterbreiten, wie die Vereinsführung auf mehrere Schultern verteilt werden könne. Trotz allem kündete Wolfgang Niewelt die Auftritte für 2016 an, so am 7. Mai 2017 um 18 Uhr das große Frühjahrskonzert in der Heirich-Lades-Halle, das im kommenden Jahr in Herzogenaurach stattfinden wird. Besonders wiesen Engelmann und Niewelt auf das Open-Air am 18. Juli hin.

Text: RICHARD SÄNGER

Weihnachtsfeier


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Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier mit Jubiläum

Herzogenaurach – Die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach schloss das Jahr 2012 traditionell mit einer Feier im Vereinshaus ab, die durch vielfältige Inhalte belebt wurde.

Erstmals traten die Kleinsten aus den Ausbildungsgruppen auf die Bühne: Die Kinder der Musikalischen Früherziehung unter ihren Ausbilderinnen Karin Meier und Annegret Rümmelein. Vielleicht erinnerte sich dabei der eine oder andere Jungmusiker an seine Anfänge in der Stadtjugendkapelle. In seinen Grußworten hob der Erste Bürgermeister, Dr. German Hacker, wiederum die Bedeutung des Musikvereines für die Stadt hervor und stellte weitere Fördermittel für die Musiker in Aussicht, was dem Schatzmeister sichtlich gefiel. Clemens Vykydal eröffnete die Weihnachtsfeier mit dem Schülerorchester und zeigte auf, welche Leistung schon nach kurzer Ausbildung möglich ist. Es war wieder an Matthias Mühlhäußer, dem Ersten Präsidenten, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Ein altes und neues Highlight war und ist das Frühjahrskonzert, das auch kommendes Jahr in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen präsentiert werden wird. Sogleich wurden die ersten Eintrittskarten als beliebte Weihnachtsgeschenke erworben. Aber viele andere Aktivitäten prägten das vergangene Jahr, so auch ein Konzert des neu gegründeten Projektorchesters, das einen weiteren Auftritt für März 2013 plant.

Besinnliche und musikalisch hochklassige Beiträge zur Feier steuerten weiterhin die Schwestern Marleen und Leonie Umminger mit einem Flötenduett sowie Lars und Falk Töpperwien mit Stücken für Trompete und Posaune bei. Die beiden Brüder wurden zuletzt für ihre Teilnahme an der Bezirksentscheidung für Duowettbewerb ausgezeichnet. Das Klarinettentrio Timo Schneider, Frederike Studt und Juliana Zech setzte seine Erfolgsserie fort und wurde sogar Landessieger im Kammermusikwettbewerb. Einen weiteren Höhepunkt der Feier bildete die Ehrung Norbert Engelmanns für seine 25 Jahre dauernde Arbeit als Ausbilder in der Stadtjugendkapelle. Dem musikalischen Leiter wurde für seine vielfältigen Leistungen und sein Ideenreichtum gedankt, mit denen er die Orchester zu vielen Höchstleistungen geführt hat. Nach dem Präsidenten bedankten sich die Sprecher der Bläserphilharmonie, Doris Hoffmann und Johannes Feyrer sowie Sabine Kross für die Seniorband bei ihrem Dirigenten.

Den musikalischen Rahmen der Feier erweiterte Andrea Kürten mit ihrem Schülerorchester mit klassischen und modernen Weisen und sparte nicht an Zugaben, die das Publikum gerne annahm. Sie rief den Vorstand auf die Bühne und übergab den Mitgliedern des Präsidiums im Namen der Orchester einen reichhaltigen Geschenkekorb als Anerkennung ihres Einsatzes für die Jungmusiker.
Peter Persin übernahm wieder die ehrenvolle Aufgabe, jungen Musikern, die Leistungsprüfungen abgelegt hatten, ihre Urkunden zu überreichen. Den Dirigentenlehrgang der Stufe C3 bestand Anna Maier mit sehr gutem Erfolg. Das abschließend gemeinsam gesungene Lied „Morgen, Kinder, wird‘s was geben“ entsprach nicht ganz der Wirklichkeit, denn schon gleich danach gab es eine Bescherung für die Musiker der Orchester.

Zur Info: Leistungsabzeichen erhielten:
Junior-Abzeichen: Edda Richter, Hannah Reif, Julia Bürkl, Julia Jorkowitz, Lisa Carlucci, Marleen Umminger, Tina Herbolzheimer, Jule Pfeiffer, Sabine Tintschel, Timo Schneider, Thomas Richter, Fabian Kittler, Christoph Haßler, Emanuel Mayd, Nicklas Kobiela und Simon Niese.
Bronze (D1-Prüfung): Dominik Böhm, Fabian Buck, Julia Bürkl, Veit Götz, Julian Graf, Niels Henke, Franziska Konanz, Lea Mayer, Georg Messingschlager, Simon Niese, Annegret Rümmelein, Katharina Ruppert, Fabian Schnelle, Jule Seeberger sowie Lea Sperschneider.
Silber (D2-Prüfung): Sophia Götz, Sandro Herbig, Marie Scholz und Lars Töpperwien.

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