Erfolgreiche musikalische Kooperation


Nordbayrische Nachrichten

Jungmusiker proben „Musik rund um den Globus“

Die jungen Musiker des Schülerorchesters der Stadtjugendkapelle (SJK) Herzogenaurach (Dirigent: Clemens Vykydal) und der Bläserklasse der Realschule am Europakanal in Erlangen (Dirigent: Franz-Josef Bickel) vereinigten sich am vergangenen Samstag bei einem Probentag zu einem 52-köpfigen Klangkörper. Nachdem in den letzten Monaten jedes Ensemble in Eigenregie die Konzertwerke eingeübt hatte, traf man sich nun in den Proberäumen der Stadtjugendkapelle. Die Realschule am Europakanal und die Stadtjugendkapelle kooperieren nun schon im zweiten Schuljahr und stellen das
Ergebnis als ersten Programmpunkt beim diesjährigen Frühjahrskonzert der Stadtjugendkapelle am 11. Mai um 18 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen vor. Am Vormittag wurde das Konzertprogramm, das heuer unter dem Motto „Musik rund um den Globus“ steht, zunächst in Registerproben mit den Fachdozenten der SJK vertieft, nach dem Mittagessen fand sich das Orchester zu einer Tuttiprobe mit den beiden Dirigenten ein. Auch das Jugendorchester und die Bläserphilharmonie stecken in den Konzertvorbereitungen.

Foto: Niewelt

Probenwochenende Schülerorchester


Fränkischer Tag

Musikalisches Trainingslager

28.05.09 Von: Wolfgang Niewelt
Probenwochenende Das Schülerorchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach arbeitete und vergnügte sich in Obersteinbach. Das Wochenende diente auch der Vorbereitung fürs Altstadtfest.

Mit einem Probenwochenende in Obersteinbach festigte das Schülerorchester der Stadtjugendkapelle die Zusammengehörigkeit untereinander und bereitete sich auf den Auftritt für das kommende Altstadtfest vor.

So scharte Andrea Schockel, Leiterin des Schülerorchesters der Stadtjugendkapelle, ihr Orchester um sich. Sie hatte das Wochenende organisiert, um mit ihren Schützlingen intensiv zu proben. Das Schullandheim Obersteinbach (Markt Taschendorf) bot dazu ideale Voraussetzungen, und auch das Erste Orchester hatte sich dort bereits auf das Frühjahrskonzert vorbereitet. Eine kleine Turnhalle sowie mehrere Klassenzimmer ermöglichten Proben sowohl in kleinen
Gruppen als auch im Ensemble.

Für die Registerproben am Samstag hatte die Dirigentin Verstärkung engagiert: Anna Maier übernahm die Trompeter und Saxophonspieler, Ingo Kürten probte mit dem „Tiefen Blech“ und den Schlagzeugern, während Andrea Schockel das Flötenund Klarinettenregister sowie die Gesamtproben leitete.

Dass innerhalb von zwei Tagen insgesamt fünf Musikproben durchgeführt wurden, lässt erahnen, wie intensiv mit den Mädchen und Jungen gearbeitet wurde. Das hörenswerte Ergebnis wurde in der Abschlussprobe den Erwachsenen, die als Betreuung mitfuhren, präsentiert.

Schon das Zusammenspiel in einem Orchester bildet aus den Jungmusikern eine feste Gemeinschaft. Dieser Effekt wird mit gemeinsam verbrachter Zeit etwas abseits des Elternhauses noch verstärkt, denn neben dem Musizieren kam auch der Freizeitspaß nicht zu kurz: Ein Spieleabend, Basketball, Bogenschießen, Lagerfeuer mit Stockbrot, Abenteuerspielplatz standen auf dem Programm, das die Kinder gerne annahmen.

Ein Höhepunkt war die Kutschfahrt ausgehend vom nahe gelegenen Oederhof. Temperamentvolle Haflingerpferde zogen zwei große, voll beladene Kutschen durch die Ausläufer des Steigerwaldes.

Müde aber glücklich kamen die jungen Musikerinnen und Musiker am Sonntagnachmittag wieder zu Hause an. Für einige von ihnen geht’s weiter, sie werden schon bald auch an der Junior-Bläserwoche auf Burg Hoheneck teilnehmen.

 

Vom 22. bis 24. Mai war unser Schülerorchester zu einem Probenwochenende unterwegs. Was die Kids dort alles erlebt haben und wie es ihnen gefallen hat, berichten Charlotte, Katharina, Felix und Johannes hier mit

ihren eigenen Worten!

 

Einleitung
Am Freitag, dem 22. Mai um 16:00 Uhr sind wir, das Schülerorchester der Stadtjugendkapelle, von Herzogenaurach losgefahren. Um 16:45 Uhr kamen wir in Obersteinbach an. Dort wurden wir in die Zimmer eingeteilt und mussten unsere Betten selbst beziehen.

Mörderspiel
Die gesamten drei Tage begleitete uns die Suche nach mehreren Mördern: Bei der ersten Probe am Freitag hatten wir auf Zettel unseren Vor- und Nachnamen geschrieben. Nachdem wir die Zettel gefaltet hatten, warfen wir sie in eine Capy und jeder zog aus der Capy sein Mordopfer. Der Mord wurde durch Übergabe eines Gegenstandes vollzogen. Das Mordopfer musste seine bereits ermordeten Orchestermitglieder dem Mörder abgeben. Als besonders clevere Massenmörderin entpuppte sich unsere Lisa Daigfuß. Ihr Amoklauf brachte es auf 24 Personen– Ein Wunder dass das Orchester bei so vielen Leichen noch spielfähig war. Als Preis bekam sie eine Tüte Gummibärchen!

Spieleabend
Nach dem Abendbrot am Freitag war noch ein Spieleabend angesagt. Dort konnten wir verschiedene Spiele auswählen wie zum Beispiel: Ligretto, Twister, Monopoly, Schiffe versenken und viele mehr. Andrea spielte mit allen, die Lust hatten, Ligretto. Zum Naschen gab es Gummibärchen und Chips. Um 22:00 Uhr mussten wir dann aufhören und in unsere Zimmer gehen. Der Abend hat sehr viel Spaß gemacht.

Proben
Noch am Freitag starteten wir unsere erste Orchesterprobe. Bei den Proben haben wir verschiedene Lieder gespielt zum Beispiel: Tequilla, Funky Town und viele mehr. Die Orchesterprobe leitete Andrea. Am Samstag probten wir zuerst separat in den Registern. Die Flöten und Klarinetten übten bei Andrea Schockel. Anna Maier, eine Waldhornistin und Dirigenten aus der Stadtjugendkapelle, übernahm die Saxophone und Trompeten. Die Probe vom tiefen Blech und Schlagzeug leitete Ingo Körner. Am Nachmittag übten wir noch einmal tutti. Am Sonntag gab es dann ein kleines Abschlusskonzert, wo wir zeigen konnten, dass sich Orchesterübungsfahrt auch gelohnt hatte.

Kutschfahrt mit Wanderung
Unter der Führung von Uta Niewelt wanderten wir am Samstag Vormittag nach Frankfurt. (Nicht nach Frankfurt am Main, sondern halt eben Frankfurt). Auf dem Haflingerhof der Oeders wurden die Pferde in eine Kutsche gespannt. Von hier ritten wir eine riesige Runde wieder zurück nach Obersteinbach.

Abenteuerspielplatz
Auf dem Abenteuerspielplatz etwa 150 m Fußmarsch von dem Schullandheim entfernt gab es tolle Spielgeräte. Eine kleine Fußballwiese durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bogenschießen
Wolfgang Niewelt schoss mit uns Pfeil und Bogen. Nach einer kurzen Trainingseinheit machte er ein Turnier mit uns. Die Gewinnerin der Mädchen war Marie Scholz. Der beste Junge im Bogenschießen war diesmal Niklas Niewelt.

Lagerfeuer
Am Samstag Abend gab es ein Lagerfeuer. Das Lagerfeuer war sehr hoch. Bis das Feuer durchgebrannt war, mussten wir mit dem Stockbrot mindestens. eine halbe Stunde warten. Dann bekam jedes Kind einen Klumpen Stockbrotteig. Der Teig war lecker, wenn er nicht zu schwarz gebacken wurde. So ca. 22:30 Uhr sollten wir schlafen gehen. Um 0:00 Uhr war dann aber doch absolute
Ruhe in den Betten.

Wertungsspiel Schülerorchester in Allersberg