Kammermusikwettbewerb Pfaffenhofen

Landessieger bei der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach
Ausgezeichnete Platzierungen beim Kammermusik-Wettbewerb

Über ein hervorragendes Ergebnis konnte sich am Wochenende die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach freuen.

Beim diesjährigen Landesentscheid in Pfaffenhofen a. d. Ilm stellten sich Frederike Studt, Juliana Zech und Timo Schneider einer überregionalen Jury in der Endrunde des Kammermusik-Wettbewerbs des Bayerischen Blasmusikverbandes.

In der Kategorie Klarinetten-Trio, Altersgruppe 1, erzielten sie das Prädikat „Mit ausgezeichnetem Erfolg“. Die jungen Musiker unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Andrea Schockel, Alexandra Maier und Veronika Schniske-Falk, konnten sich in diesem bayernweit ausgeschriebenen Wettbewerb gegen die Konkurrenz aus den Verbänden Allgäu-Schwaben und Ober- Niederbayern erfolgreich durchsetzen. Sie wurden außerdem die Besten ihrer Altersgruppe und somit mit dem Titel „Landessieger“ geehrt. Diese Auszeichnung wurde lediglich zwei Ensembles aus dem Nordbayerischen Musikbund verliehen.

Für die Nachwuchsmusiker ein toller Erfolg und gleichzeitig Motivation, sich auch in Zukunft solchen Herausforderungen zu stellen.

Wertungsspiel in Roth


Nordbayrische Nachrichten

Spitzenleistung in der Höchststufe

Beim jüngsten Wertungsspiel in Roth erreichte die Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach die beste Platzierung. Das vergleichsweise junge Orchester zündete unter der Leitung von Norbert Engelmann ein musikalisches Feuerwerk. Der hohe technische Anspruch des Pflichtstückes der Höchststufe, »Music for Life« von Philip Sparke, wurde von den Musikern im Altersdurchschnitt von zirka 15 Jahren virtuos umgesetzt. Auch der sehr hohe Schwierigkeitsgrad des
Selbstwahlstückes »Amazonia« von Jan van der Roost verlangte Dirigent und Orchester allerhöchste Konzentration ab. Für die hervorragend gestaltete musikalische Reise nach Amazonien gab es die Traumnote, nämlich das Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg«. Die Bläserphilharmonie trat als einziges Jugendorchester in der Höchststufe an und bekam als einziges von den drei teilnehmenden Höchststufenorchestern die Höchstwertung. Dann war das Jugendorchester unter der Leitung von Hans-Jürgen Lorenz an der Reihe. Viele der jungen Mitspieler spielen erst seit knapp einem Jahr in diesem Orchester und bestritten hier ihr erstes Wertungsspiel. Das Pflichtstück »Cantus Jubilante« wies aufgrund schneller Läufe einen hohen Schwierigkeitsgrad auf, und auch die »Mazuri Rhapsody« mit vielen Tempowechseln forderte den Jungmusiker viel ab. Dafür gab es eine beachtenswerte »gute« Benotung.
18.6.2010

Wertungsspiel Neunkirchen


Nordbayrische Nachrichten

Sehr guter Erfolg mit Belobigung

Was für Sportvereine die Wettkämpfe darstellen, sind für Musikorchester die Wertungsspiele. Kürzlich fuhren das Symphonische Orchester sowie das Zweite Orchester der Herzogenauracher Stadtjugendkapelle zu Wertungsspielen nach Neunkirchen am Brand. Das Symphonische Orchester trat mit 60 jungen Musikerinnen und Musikern in der so genannten Höchststufe an. Unter Dirigent Norbert Engelmann wurden zwei Stücke des Komponisten Otto M. Schwarz aufgeführt. Die Wertungsrichter belohnten die Blaskapelle mit einer «sehr guten Wertung mit Belobigung». Viel Zeit zum Erholen blieb den Musikern allerdings nicht, denn schon tags darauf erfreute das Erste Orchester mit einem dreistündigen Auftritt die Besucher der Herzogenauracher Sommerkirchweih. Erstmals in der Mittelstufe spielte das Zweite Orchester der Stadtjugendkapelle. Hans-Jürgen Lorenz dirigierte die 45 Kinder und Jugendlichen, und mit einer Altersspanne von 10 bis 16 Jahren präsentierte sich ein sehr junges Orchester dem Wertungsgremium. Mit den Stücken «Schloss Orth» von Fritz Neuböck und «Music» von John Miles verdiente sich auch das Zweite Orchester mit einer ausgewogenen Vorstellung das Prädikat «mit sehr gutem Erfolg».