Seniorband – Flockenwirbel – Musik zum Advent

Herzogenaurach – Die Seniorband der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach eröffnete am vergangenen Samstag einen Reigen von Adventskonzerten.


Die Winterlandschaft im Freien passte zur Jahreszeit und zum Konzert, und Norbert Engelmann, Dirigent der Seniorband und Musikalischer Leiter der Stadtjugendkapelle begrüßte zum wiederholten male eine große Zuhörerschaft in der Kirche St. Otto und moderierte informativ und spontan durch das Programm von zwölf Darbietungen. Das Repertoire deckte eine große Bandbreite ab, beginnend mit einem freudigen „Jubilance“, gefolgt von einem träumerischen „Heaven’s Light“. Wie schön die Welt sein kann, war aus dem von Louis Armstrong weltweit bekannten „What a wonderful world“ herauszuhören. Das Orchester spann einen Bogen vom flotten Popsong „All I want for Christmas is you“ bis zur klassischen „Aria“ von J. S. Bach. Die instrumentalen Stücke wurden immer wieder aufgelockert durch Gesangseinlagen von Uwe Klein, der Stücke zum Beispiel von Reinhard Mey und Eric Clapton präsentierte und sich dabei selbst auf der Gitarre begleitete. Mit der Zugabe „Hey Jude“ der Beatles überraschte das Trio Fabian Buck, Percussion, Uwe Klein, Gesang und Gitarre sowie Thomas Heck, Kontrabass, das dankbar applaudierende Publikum. Der Reinerlös aus den Spenden von über 1.000 € wird einem guten Zweck zugeführt, den wiederum Stadtpfarrer Helmut Hetzel bestimmen darf.
Die Seniorband wiederholt dieses Konzert am 8.12.2017 in St. Michael, Großenseebach.
Zu einem größeren Konzert lädt die Stadtjugendkapelle am 10.12.2017 in die Eichwaldhalle nach Puschendorf ein, wo die Seniorband und die Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle ein circa zweistündiges Programm präsentieren werden.

(Text und Bilder: W. Niewelt)

Musik zum Advent

Feliz Navidad – Musik zum Advent
„Mit Musik helfen“ – Ein Benefizkonzert der SeniorBand.

Die Seniorband der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach präsentiert unter der Leitung von Norbert Engelmann traditionell am letzten Samstag vor dem 1. Advent ihren beliebten Swingenden Advent in
der Kirche St. Otto in Herzogenaurach.

Nicht nur am Anfang des Konzertes wollen musikalische und weihnachtliche Nüsse geknackt werden. Der Sommer ist vorüber, alle Rosen sind gefallen und wir sind schon fast „in the Bleak Midwinter“, der sich hoffentlich auch außerhalb unseres Konzertes hin und wieder als „Winter Wonderland“ zeigen wird.

Neben der Seniorband versprechen sehr interessante SolistINNen (Katharina Messingschlager/Gesang, Gabi Dörner/Oboe, Uwe Klein/Gesang und Gitarre und Peter Willert/Piano) eine vielseitige Mischung aus Vokal- und Orchestermusik.

Der Eintritt für dieses Konzert ist frei. Spenden sind willkommen. Der Reinerlös wird einem wohltätigen Zweck zugeführt.
Lassen Sie uns diesen Adventsvorabend in St. Otto zusammen verbringen, wir freuen uns auf Sie.

Veranstalter: SENIORBAND – Ein Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach
Veranstaltungsort: Kirche St. Otto, Theodor-Heuss-Straße 12, 91074 Herzogenaurach
Zeit: 18:00 Uhr
Eintritt frei Benefizveranstaltung

Symphonische Blasmusik zum Advent


Nordbayrische Nachrichten

Applaus für „21+“

Erfolgreiche Premiere des neuen Orchesters – 28.11. 15:39 Uhr

HERZOGENAURACH  – Eine erfolgreiche Premiere feierte das neue Blasorchester „21+“ der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach. Für sein Konzert mit anspruchsvoller sinfonischer Bläsermusik gab es vom Publikum begeisterten Applaus und Standing Ovations.

In dem Orchester, von Norbert Engelmann gegründet, spielen nicht nur Musikerinnen und Musiker aus Herzogenaurach, sondern auch aus Nürnberg, Erlangen, Forchheim, Nabburg oder Adelsheim in Baden Württemberg. Nur wenige Wochen haben sie miteinander geprobt, und der Erfolg des Orchesters ist auch Dirigentin Corinna Nollenberger zu verdanken. Sie ist ein echter Profi, hat Flöte studiert und ist als Dozentin in verschiedenen Orchestern und dem Nordbayerischen Musikbund tätig.

Mit mächtigen Paukenklängen eröffnete das „Ukrainian Bell Carol“ von Mykola Leontovych das Konzert, durch das Tobias Horneber kenntnisreich als Moderator führte. Bei den „Celtic Flutes“ von Kurt Gäble glänzten Britta Soens und Stefan Böck als Solisten. Dieses Stück beschreibt das menschliche Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Die Musikerinnen und Musiker setzten dies musikalisch mit rhythmischen Forti und melancholisch-leisen Passagen um. Corinna Nollenberger dirigierte konzentriert und mit viel Elan.

Bewegende Hymne

John Williams ist ein berühmter amerikanischer Filmmusiker. Von ihm präsentierte das Orchester Musik aus den Filmen „Hook“ und „Der Soldat James Ryan“. Die „Hymn to the Fallen“ (Hymne für die Gefallenen) spielte es so bewegend, dass die Zuhörer vor ihrem Beifall kurz innehielten.

In der „Alpina Saga” von Thomas Doss beschrieb das Orchester die Schönheit und Gefahren der Berge und setzte dabei auch die stimmliche Kraft einiger Musiker und vier Weingläser als Glasharfe ein. Das Orchester verabschiedete sich mit zwei weihnachtlichen Zugaben zum Mitwippen, dem „Sleigh Ride“ und dem „Jingle Bell Rock“. Auch die Dirigentin war sichtlich zufrieden. „Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten“, lobte sie ihre Musiker.

 

Bewegende Melodien zum Advent

Neues Orchester gab ein Bläserkonzert der Extraklasse

Herzogenaurach – Ein neu formiertes Blasorchester der Stadtjugendkapelle unter Leitung von Corinna Nollenberger erwartete zum ersten Advent seine Besucher in der Evangelischen Kirche Herzogenaurach. Mit einem ukrainischen Glocken-Weihnachtslied aus dem Chorwerk namens Shchedryk des ukrainischen Komponisten Mykola Dmytrovich Leontovych (1877- 1921) setzte das Orchester die ersten Akzente. Dieses Lied drückt die Hoffnung auf Glück im neuen Jahr aus, und zu Ehren von Jesu Geburt sollen alle Gocken läuten.
Auch das zweite Musikstück, „Highlights from Hook“ hat einen Bezug zum Advent, spielt doch die Geschichte von Peter Pan und seinem Gegner Kapitän Hook in der Weihnachtszeit. Hier wurden die musikalischen Höhepunkte des Soundtracks des Steven Spielberg Filmes “Hook” verarbeitet. Der Komponist John Williams schrieb auch hier eine Filmmusik mit herrlichen akustischen Bildern. Wuchtig beginnt der “Prologue”, die Anfangsmusik des Filmes. Launenhafte wird der grillige “Kapitän Haken” vorgestellt der trampelnd und schreiend über dem Deck geht. “When you are alone” ist ein ruhiges Lied das Wendy singt, nachdem sie vom Kapitän Hook entführt worden ist. Im vierten Höhepunkt dieses Stückes, einem festlichen Abschluss hatten, wie vom Arrangeur wohl beabsichtigt, die Musiker und Zuhörer mit den wuchtigen und quirligen Melodien viel Spaß.   Mit „Celtic Flutes“, arrangiert von Kurt Gäble, folgten ruhigere Klänge, doch was die beiden Solisten Britta Soens und Stefan Böck ihren Querflöten entlockten, verzauberte wiederum die Zuhörer, und Corinna Nollenberger hielt das begleitende Orchester in guter Balance dazu, so dass die thematischen Inhalte dieses Werkes, Liebe und Leid, Freude und Hoffnung, bestens zum Ausdruck kamen.
Mit „Hymn to the Fallen“ kam ein weiteres Werk von John Williams, arrangiert von Philip Sparke, zur Aufführung. Hier gelang es Corinna Nollenberger bestens, die Vorgaben des Komponisten, die erschütternden Bilder des Filmes „Der Soldat James Ryan“ in ehrfurchtsvolle Musik umzusetzen. Mit der „Alpina Saga“ von Thomas Doss schloss das offizielle Programm, und die Zuhörer vernahmen verführerische Klänge einer Fanfare, die vom Berghang ins Tal getragen wurden. Sowohl die Schönheit als auch die Gefahren der Bergwelt wurden eindrucksvoll musikalisch in Szene gesetzt. Auch hier gelang es der Dirigentin, die Elemente Ihres Orchesters so zu steuern, dass alle Feinheiten in der guten, aber sensiblen Akustik der Kirche zur Geltung kamen. Das Publikum dankte es ihr zuerst mit andächtiger Stille beim Ende der Stücke und folgend mit Standing Ovations. Sichtbar freudig über das überaus gelungene Konzert bedankte sie sich sogleich bescheiden bei ihrem Orchester und den Helfern aus der Stadtjugendkapelle. Einen musikalischen Dank richtete sie mit den schwungvollen Weihnachtsmelodien „Sleigh Ride“ und „Jingle Bell Rock“ an das Publikum.

Text: Tobias Horneber und Wolfgang Niewelt