Weihnachtsspendenübergabe der Sparkasse

Weihnachtsspendenübergabe der Sparkasse Erlangen

am 14.12.2012 in der Sparkasse Herzogenaurach:

Auch im Jahr 2012 förderte die Sparkasse Erlangen wieder Einrichtungen mit karitativem und sozialem Charakter sowie Vereine und Institutionen aus den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt und Bildung. Bei der Weihnachtsspendenübergabe am 14.12.2012 in der Spar-kasse Herzogenaurach konnten wir vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Buchmann und seinen Vorstandskollegen Walter Paulus-Rohmer und Heinz Gebhardt eine Spende entgegennehmen. Mit der Spendenaktion setzt die Sparkasse Erlangen ein deutliches Zeichen: Engagement und ehrenamtliche Arbeit werden aktiv unterstützt.

In unserer heutigen Zeit nimmt die Bedeutung des „Ich“ zu Lasten des „Wir“ immer mehr zu. „Wichtige Werte und Tugenden bleiben dabei mitunter auf der Strecke“, betonte Buchmann während der Spendenübergabe. „Vor diesem Hintergrund wird das erlebte, praktizierte und vermittelte „Wir-Gefühl“ immer wichtiger. Ehrenamtlich Engagierte stellen gerade dieses „Wir“ in den Fokus“, so Buchmann weiter. „Sie, die Sie heute hier sind, leben das „Wir“ bereits sehr ausgeprägt. Dies ist erwähnenswert, bemerkenswert und bewundernswert.“

Das lokale ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, so wie es in der Region geleistet wird, prägt daher auch die Geschäftsphilosophie der Sparkasse. „Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, Sie dabei – so weit uns dies möglich ist – als sicherer, stabiler und verlässlicher Partner zu unterstützen“, führte er fort. Die Sparkasse Erlangen unterstützt gerne die Leistungen gemeinnütziger Einrichtungen und Verbände, und das nicht nur finanziell: über 300 Mitarbeiter der Sparkasse – vom Azubi bis hin zum Vorstand – sind ehrenamtlich tätig.

Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier mit Jubiläum

Herzogenaurach – Die Stadtjugendkapelle Herzogenaurach schloss das Jahr 2012 traditionell mit einer Feier im Vereinshaus ab, die durch vielfältige Inhalte belebt wurde.

Erstmals traten die Kleinsten aus den Ausbildungsgruppen auf die Bühne: Die Kinder der Musikalischen Früherziehung unter ihren Ausbilderinnen Karin Meier und Annegret Rümmelein. Vielleicht erinnerte sich dabei der eine oder andere Jungmusiker an seine Anfänge in der Stadtjugendkapelle. In seinen Grußworten hob der Erste Bürgermeister, Dr. German Hacker, wiederum die Bedeutung des Musikvereines für die Stadt hervor und stellte weitere Fördermittel für die Musiker in Aussicht, was dem Schatzmeister sichtlich gefiel. Clemens Vykydal eröffnete die Weihnachtsfeier mit dem Schülerorchester und zeigte auf, welche Leistung schon nach kurzer Ausbildung möglich ist. Es war wieder an Matthias Mühlhäußer, dem Ersten Präsidenten, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken. Ein altes und neues Highlight war und ist das Frühjahrskonzert, das auch kommendes Jahr in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen präsentiert werden wird. Sogleich wurden die ersten Eintrittskarten als beliebte Weihnachtsgeschenke erworben. Aber viele andere Aktivitäten prägten das vergangene Jahr, so auch ein Konzert des neu gegründeten Projektorchesters, das einen weiteren Auftritt für März 2013 plant.

Besinnliche und musikalisch hochklassige Beiträge zur Feier steuerten weiterhin die Schwestern Marleen und Leonie Umminger mit einem Flötenduett sowie Lars und Falk Töpperwien mit Stücken für Trompete und Posaune bei. Die beiden Brüder wurden zuletzt für ihre Teilnahme an der Bezirksentscheidung für Duowettbewerb ausgezeichnet. Das Klarinettentrio Timo Schneider, Frederike Studt und Juliana Zech setzte seine Erfolgsserie fort und wurde sogar Landessieger im Kammermusikwettbewerb. Einen weiteren Höhepunkt der Feier bildete die Ehrung Norbert Engelmanns für seine 25 Jahre dauernde Arbeit als Ausbilder in der Stadtjugendkapelle. Dem musikalischen Leiter wurde für seine vielfältigen Leistungen und sein Ideenreichtum gedankt, mit denen er die Orchester zu vielen Höchstleistungen geführt hat. Nach dem Präsidenten bedankten sich die Sprecher der Bläserphilharmonie, Doris Hoffmann und Johannes Feyrer sowie Sabine Kross für die Seniorband bei ihrem Dirigenten.

Den musikalischen Rahmen der Feier erweiterte Andrea Kürten mit ihrem Schülerorchester mit klassischen und modernen Weisen und sparte nicht an Zugaben, die das Publikum gerne annahm. Sie rief den Vorstand auf die Bühne und übergab den Mitgliedern des Präsidiums im Namen der Orchester einen reichhaltigen Geschenkekorb als Anerkennung ihres Einsatzes für die Jungmusiker.
Peter Persin übernahm wieder die ehrenvolle Aufgabe, jungen Musikern, die Leistungsprüfungen abgelegt hatten, ihre Urkunden zu überreichen. Den Dirigentenlehrgang der Stufe C3 bestand Anna Maier mit sehr gutem Erfolg. Das abschließend gemeinsam gesungene Lied „Morgen, Kinder, wird‘s was geben“ entsprach nicht ganz der Wirklichkeit, denn schon gleich danach gab es eine Bescherung für die Musiker der Orchester.

Zur Info: Leistungsabzeichen erhielten:
Junior-Abzeichen: Edda Richter, Hannah Reif, Julia Bürkl, Julia Jorkowitz, Lisa Carlucci, Marleen Umminger, Tina Herbolzheimer, Jule Pfeiffer, Sabine Tintschel, Timo Schneider, Thomas Richter, Fabian Kittler, Christoph Haßler, Emanuel Mayd, Nicklas Kobiela und Simon Niese.
Bronze (D1-Prüfung): Dominik Böhm, Fabian Buck, Julia Bürkl, Veit Götz, Julian Graf, Niels Henke, Franziska Konanz, Lea Mayer, Georg Messingschlager, Simon Niese, Annegret Rümmelein, Katharina Ruppert, Fabian Schnelle, Jule Seeberger sowie Lea Sperschneider.
Silber (D2-Prüfung): Sophia Götz, Sandro Herbig, Marie Scholz und Lars Töpperwien.

Mitgliederehrung


Nordbayrische Nachrichten

Hier spielt die Musik schon lange

Stadtjugendkapelle ehrte Mitglieder für ausdauernde Treue zum Verein

HERZOGENAURACH—Die Stadtjugendkapelle hat zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue geehrt.

Präsident Matthias Mühlhäußer konnte viele Mitglieder begrüßen. Zur Ehrung gehört auch, dass Mitglieder des Präsidiums ihre Gäste bewirteten. Auch Bürgermeister German Hacker machte bewusst, wie wichtig eine lange konstante Unterstützung der Vereine durch ihre Mitglieder ist und wie stark die Stadtjugendkapelle das Bild der Stadt durch ihre vielen kleinen und großen Auftritte prägt. Zusammen mit Matthias Mühlhäußer und Peter Persin, dem zweiten Präsidenten, sprach er den Ehrengästen seine Anerkennung aus. Von den Mitgliedern mit zehnjähriger Vereinszugehörigkeit waren die aktiven Musikerinnen Anna Maier und Annika Röder zur Ehrung anwesend. Auch aus der Partnerstadt Wolfsberg sind zwei Mitglieder seit zehn Jahren in der Stadtjugendkapelle. Sieben Ehrengäste durften Urkunden für fünfundzwanzigjährige Zugehörigkeit entgegennehmen: Nadja Baenkler, Stephanie und Gustav Jantsch, Marcel und Peter Laqua, Jürgen Hagen sowie Sandra Knoth. Auffällig viele Ehrengäste wurden dieses Jahr für ihre vierzigjährige Treue zum Verein geehrt:
Sabine Fest, Adam Hußenether, Leonhard Nagel, Karin und Gerda Nowak, Sönke und Stefan Paland, Susanne Pawlitzki, Adolf Rusch, Otmar Schmidt, Michael Schugk, Andreas Sperr sowie Ottilie Weiß.
Weitere Mitglieder, die seit zehn Jahren dabei sind: Patrick und Andreas Bockel, Sonja Friedrich, Thorsten Reinhardt, Norbert Bartolf, Otto Baumüller, Dietmar Hartinger, Herbert Hergenröder, Gitta
Lysy, Ruth Mehler, Bernhard Panzer, Britta Philipp, Hans Pongratz und Ernst Spinotti aus Wolfsberg,
Axel Röder, Jutta Rost, Wilfried Schupp, Irene Weiland und Christine Weller.

Martinsumzug


Nordbayrische Nachrichten

Nostalgisches Spiel

Traditioneller Martiniritt zum Kirchweih-Ende – 13.11.2012 12:00 Uhr

HERZOGENAURACH  – Manche Traditionen scheinen unsterblich. Wie der Martini-Ritt, der auch in diesem Jahr die Herzogenauracher Martini-Kerwa beschloss. Und gestern Abend eine große Schar Laternen-Kinder auf den Kirchenplatz hinter der Stadtkirche Sankt Magdalena lockte.

Der Trend geht zum Schaf. Wenigstens bei den Laternen für den Martins-Umzug, denn in diesem Jahr dienten auffallend häufig Comic-Schafe als Vorlage für die dadurch gar nicht mehr so traditionell wirkenden Leuchtmittel.

Umso nostalgischer erschien dagegen das bekannte Martinsspiel um jenen römischen Offizier, der im vierten nachchristlichen Jahrhundert in Amiens (Nordfrankreich) seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, sich so den Segen des Höchsten und die Sympathie der Armen erwarb und später Bischof von Tours wurde.

Der rassige Schimmelwallach „Rotary“ für Umzug und Martinsspiel — ein einstiges Springpferd — wurde vom „Reiterhof Hessenmühle“ zur Verfügung gestellt. Der Darsteller des mildtätigen Zenturios ist ein „echter“ Martinus: Martin Feucht (27) ist schon seit seinem 18. Lebensjahr als Martinsreiter unterwegs. Der Ingenieur für Sicherheit und Gefahrenabwehr ist nicht nur Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach, sondern auch Mitglied im örtlichen Reitclub.

Entsprechend souverän und majestätisch zog Martin gestern seine Kreise im Rund der Kinder, derweil die Jugendblaskapelle unter der bewährten Stabführung ihres langjährigen Leiters Norbert Engelmann bekannte Martinilieder intonierte und so auch bei den Erwachsenen für feierliche Stimmung sorgte.

Werbegemeinschafts-Sprecherin Ruthild Schrepfer moderierte das heimelige Martinsspiel; Bernhard Keller, Gemeindereferent in Sankt Magdalena, erzählte die Geschichte vom Römer Martin, der sich in seinen späteren Lebensjahren ganz der Religion verschrieb und eine der prägenden Figuren des frühen Christentums wurde.

Die erste Kirche in Herzogenaurach war übrigens dem Heiligen Martin geweiht. Insofern hat auch der Martiniritt hier festere Wurzeln als in vielen anderen fränkischen Gemeinden.

OpenAir Musik an einem Sommerabend

Musik an einem Sommerabend

Open-Air-Konzert der SJK am 23.07.2012

„Musik an einem Sommerabend“. Unter diesem Motto fand am Montagabend auf dem Gelände der Stadtjugendkapelle ein Open-Air-Konzert statt. Nach dem nicht wirklich sommermäßigen Wetter der letzten Wochen konnte man berechtigter Weise so seine Zweifel haben, ob aus dem Sommer- nicht ein Winterabend werden würde. Doch wie erhofft behielt der Wetterbericht wenigstens dieses eine Mal Recht und bescherte den zahlreichen Besuchern einen lauen Abend, der immerhin den Sommer erahnen ließ. „Wir haben das mit da oben abgesprochen: bevor das Konzert nicht stattfindet, wird’s nicht Sommer“, scherzte Präsident Matthias Mühlhäußer. Vor der Sommerpause sollte noch einmal präsentiert werden können, was das Jugendorchester und die Bläserphilharmonie in den letzten Monaten erarbeitet hatten.

Auf das Projektorchester musste man leider verzichten, da zu viele Mitglieder aus beruflichen Gründen hatten absagen müssen, sodass keine spielfähige Besetzung zustande kam. Spontan sprang das Jugendorchester ein und zeigte wie schon beim Frühjahrskonzert eine beeindruckende Leistung. Mit Hits wie „Come on over  Baby“ von Christina Aguilera und Smooth von Santana sorgten sie für gute Stimmung. Vor allem bei den Swing- und Soul-Nummern „Fever“ und „I heard it through the Grapevine“ stand das Publikum den Musikern in Sachen Schnipsen und Füße wippen in nichts nach.

Insgesamt herrschte eine entspannte und lockere Atmosphäre. Man hatte bewusst auf eine aufwendige Bestuhlung verzichtet. Stattdessen saß das Publikum auf Decken am Boden. Viele hatten ihre eigenen Gartenstühle und teilweise sogar ein kleines Picknick mitgebracht. Mit alkoholfreien Getränken versorgte die Stadtjugendkapelle.

Mit „You raise me up“ zeigte sich das Orchester von der gefühlvollen Seite, Lars Töpperwien als souveräner Solist. Selbst nach zwei beschwingten Zugaben (Michael Jacksons „Thriller“ und „Dynamite“ von Taio Cruz) gab sich das Publikum noch nicht zufrieden, sodass Dirigentin Andrea Schockel schließlich noch einen letzten Hit aus dem großen Repertoire des Orchesters kramte: passend zum Wetter „Summer Nights“ aus dem Musical Grease.

Mit Highlights aus dem Film „Robin Hood“ eröffnete die Bläserphilharmonie unter Norbert Engelmann den zweiten Teil des Konzerts. Vielfältigkeit zeigten die Musiker bei „Gulliver’s Reisen“, einer musikalischen Umsetzung des gleichnamigen Werkes von Jonathan Swift. Man sah ihn direkt vor sich bei den Liliputanern und anschließend bei den Riesen. Mit einem James-Bond-Medley kamen wieder die Filmfans auf ihre Kosten. Cool and the Gang, Earth, Wind & Fire, Chicago und Co. geht nicht mit Blasorchester? Im Gegenteil! Bei der Stadtjugendkapelle geht das sogar sehr gut, abwechslungsreich und unterhaltsam. „Es gibt Musik, die zum Film passt. Filme, die zur Musik passen. Musik, die nicht zum Film passt. Und Filme…naja…“, kündigte Engelmann das folgende Werk an, „und es gibt Musik, die man auch ohne Film hören kann, bei der man den Film überhaupt nicht braucht, um einen Film zu sehen.“ Eine solche Musik ist die Musik, die Ennio Morricone für zahlreiche Western geschrieben hat. Als Beispiel sei nur „Spiel mir das Lied vom Tod“ genannt. Und wirklich. Auch bei der Bläserphilharmonie meint man die Westernhelden vor dem geistigen Auge vorbeiziehen sehen. Einen kleinen Vorgeschmack gab es anschließend auf das Frühjahrskonzert 2013. Dessen Thema wird sein: Spanien und alles, was dazu gehört. Passend dazu gab es mit „El cumbachero“ spanische Klänge mit viel Trommelwirbel.

Zum Schluss gab es ein fröhliches Disney-Medley, das altbekannte „The Saints“ und ganz viel Applaus für die Orchester und ihre beiden Dirigenten.

Katharina Feyrer

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