Symphonische Blasmusik zum Advent


Nordbayrische Nachrichten

Applaus für „21+“

Erfolgreiche Premiere des neuen Orchesters – 28.11. 15:39 Uhr

HERZOGENAURACH  – Eine erfolgreiche Premiere feierte das neue Blasorchester „21+“ der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach. Für sein Konzert mit anspruchsvoller sinfonischer Bläsermusik gab es vom Publikum begeisterten Applaus und Standing Ovations.

In dem Orchester, von Norbert Engelmann gegründet, spielen nicht nur Musikerinnen und Musiker aus Herzogenaurach, sondern auch aus Nürnberg, Erlangen, Forchheim, Nabburg oder Adelsheim in Baden Württemberg. Nur wenige Wochen haben sie miteinander geprobt, und der Erfolg des Orchesters ist auch Dirigentin Corinna Nollenberger zu verdanken. Sie ist ein echter Profi, hat Flöte studiert und ist als Dozentin in verschiedenen Orchestern und dem Nordbayerischen Musikbund tätig.

Mit mächtigen Paukenklängen eröffnete das „Ukrainian Bell Carol“ von Mykola Leontovych das Konzert, durch das Tobias Horneber kenntnisreich als Moderator führte. Bei den „Celtic Flutes“ von Kurt Gäble glänzten Britta Soens und Stefan Böck als Solisten. Dieses Stück beschreibt das menschliche Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Die Musikerinnen und Musiker setzten dies musikalisch mit rhythmischen Forti und melancholisch-leisen Passagen um. Corinna Nollenberger dirigierte konzentriert und mit viel Elan.

Bewegende Hymne

John Williams ist ein berühmter amerikanischer Filmmusiker. Von ihm präsentierte das Orchester Musik aus den Filmen „Hook“ und „Der Soldat James Ryan“. Die „Hymn to the Fallen“ (Hymne für die Gefallenen) spielte es so bewegend, dass die Zuhörer vor ihrem Beifall kurz innehielten.

In der „Alpina Saga” von Thomas Doss beschrieb das Orchester die Schönheit und Gefahren der Berge und setzte dabei auch die stimmliche Kraft einiger Musiker und vier Weingläser als Glasharfe ein. Das Orchester verabschiedete sich mit zwei weihnachtlichen Zugaben zum Mitwippen, dem „Sleigh Ride“ und dem „Jingle Bell Rock“. Auch die Dirigentin war sichtlich zufrieden. „Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, mit euch zu arbeiten“, lobte sie ihre Musiker.

 

Bewegende Melodien zum Advent

Neues Orchester gab ein Bläserkonzert der Extraklasse

Herzogenaurach – Ein neu formiertes Blasorchester der Stadtjugendkapelle unter Leitung von Corinna Nollenberger erwartete zum ersten Advent seine Besucher in der Evangelischen Kirche Herzogenaurach. Mit einem ukrainischen Glocken-Weihnachtslied aus dem Chorwerk namens Shchedryk des ukrainischen Komponisten Mykola Dmytrovich Leontovych (1877- 1921) setzte das Orchester die ersten Akzente. Dieses Lied drückt die Hoffnung auf Glück im neuen Jahr aus, und zu Ehren von Jesu Geburt sollen alle Gocken läuten.
Auch das zweite Musikstück, „Highlights from Hook“ hat einen Bezug zum Advent, spielt doch die Geschichte von Peter Pan und seinem Gegner Kapitän Hook in der Weihnachtszeit. Hier wurden die musikalischen Höhepunkte des Soundtracks des Steven Spielberg Filmes “Hook” verarbeitet. Der Komponist John Williams schrieb auch hier eine Filmmusik mit herrlichen akustischen Bildern. Wuchtig beginnt der “Prologue”, die Anfangsmusik des Filmes. Launenhafte wird der grillige “Kapitän Haken” vorgestellt der trampelnd und schreiend über dem Deck geht. “When you are alone” ist ein ruhiges Lied das Wendy singt, nachdem sie vom Kapitän Hook entführt worden ist. Im vierten Höhepunkt dieses Stückes, einem festlichen Abschluss hatten, wie vom Arrangeur wohl beabsichtigt, die Musiker und Zuhörer mit den wuchtigen und quirligen Melodien viel Spaß.   Mit „Celtic Flutes“, arrangiert von Kurt Gäble, folgten ruhigere Klänge, doch was die beiden Solisten Britta Soens und Stefan Böck ihren Querflöten entlockten, verzauberte wiederum die Zuhörer, und Corinna Nollenberger hielt das begleitende Orchester in guter Balance dazu, so dass die thematischen Inhalte dieses Werkes, Liebe und Leid, Freude und Hoffnung, bestens zum Ausdruck kamen.
Mit „Hymn to the Fallen“ kam ein weiteres Werk von John Williams, arrangiert von Philip Sparke, zur Aufführung. Hier gelang es Corinna Nollenberger bestens, die Vorgaben des Komponisten, die erschütternden Bilder des Filmes „Der Soldat James Ryan“ in ehrfurchtsvolle Musik umzusetzen. Mit der „Alpina Saga“ von Thomas Doss schloss das offizielle Programm, und die Zuhörer vernahmen verführerische Klänge einer Fanfare, die vom Berghang ins Tal getragen wurden. Sowohl die Schönheit als auch die Gefahren der Bergwelt wurden eindrucksvoll musikalisch in Szene gesetzt. Auch hier gelang es der Dirigentin, die Elemente Ihres Orchesters so zu steuern, dass alle Feinheiten in der guten, aber sensiblen Akustik der Kirche zur Geltung kamen. Das Publikum dankte es ihr zuerst mit andächtiger Stille beim Ende der Stücke und folgend mit Standing Ovations. Sichtbar freudig über das überaus gelungene Konzert bedankte sie sich sogleich bescheiden bei ihrem Orchester und den Helfern aus der Stadtjugendkapelle. Einen musikalischen Dank richtete sie mit den schwungvollen Weihnachtsmelodien „Sleigh Ride“ und „Jingle Bell Rock“ an das Publikum.

Text: Tobias Horneber und Wolfgang Niewelt

Fluegelhorn für die Stadtjugendkapelle


Fränkischer Tag

Der Peppi verschenkt sein Horn

27.11.2011 Ort: Herzogenaurach Von: Richard Sänger
Freundschaft Josef Pertl ist Herzogenaurach sehr verbunden. Er gilt als „Vater der Städtepartnerschaft“ mit Wolfsberg. Nun kam er mit einem besonderen Geschenk im Gepäck.

Es war ihm eine Herzensangelegenheit,dem nahezu 85-jährigen Josef Pertl – besser bekannt als Peppi – endlich das zu erledigen, was er sich schon lange vorgenommen hatte. „Ich wollte das noch zu Ende bringen, bevor ich abtrete – und mein Horn verschenken“, erklärte Pertl mit dem ihm eigenen Schmunzeln im Probeheim der Stadtjugendkapelle an der Eichelmühlgasse. Der heftige Widerspruch auf diesen Satz durch den ehemaligen Präsidenten der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach Bernhard Schwab war ihm sicher. „Abtreten ist noch lange nicht!“

Der Peppi ist vielen Herzogenaurachern ebenso bekannt, wie den Freunden aus der Partnerstadt Wolfsberg in Kärnten. Er ist schließlich nicht „Irgendwer“. Der Peppi ist der „Vater der Städtepartnerschaft“ zwischen Herzogenaurach und Wolfsberg. Über viele Jahrzehnte war Pertl in der Wolfsberger Stadtverwaltung die rechte Hand der Bürgermeister („die über ihm dienten“) und über 45 Jahre einer der Organisatoren der Stadtkapelle Wolfsberg. Die Musik sei auch letztlich der immer wieder kehrende Moment, der Herzogenauracher und Wolfsberger zusammenführt. Genau von diesen Momenten der vergangenen Jahre erzählte Peppi im Probeheim.

So habe er alle schätzen gelernt, von Fritz Bock, Franz Krumm, über Fritz Mensching, Hans Wormser und Bernhard Schwab, bis zum heutigen Präsidium der Stadtjugendkapelle. „Musik schafft Freundschaften – und wir sind Freunde geworden, die Freundschaft mit euch hat mir viel gegeben“, sagte Pertl. So berührt ihn die Ehrenmitgliedschaft der Stadtjugendkapelle noch heute, die ihm 1984 verliehen wurde. In all den Jahren ist die Verbindung zu ihm und nach Wolfsberg nie abgerissen. „Es freut mich, dass man nicht vergessen wird“, meinte der Peppi etwas bescheiden.

Bei allen Besuchen der Stadtjugendkapelle in Wolfsberg, kümmerte sich Pertl um die Herzogenauracher, organisierte Ausflüge und Veranstaltungen, kümmerte sich um Unterkunft und Verpflegung. „Uns hat es nie an was gefehlt, du warst Tag und Nacht für uns da, das waren immer wunderschöne Tage bei euch und mit dir“, dankte Schwab dem Freund aus Wolfsberg.

Und dann kam noch die Überraschung, das was er noch zu Ende bringen wollte. Denn Josef Pertl war ein leidenschaftlicher Flügelhornspieler. Er musizierte noch bis vor zwei Jahren, bis er aus gesundheitlichen Gründen etwas langsamer treten musste. Da fasste er den Entschluss, sowohl seiner Heimatkapelle, aber auch der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach etwas zu übergeben, was ihn viele Jahre seines Lebens begleitete und an dem seine Leidenschaft hing – seine beiden Flügelhörner.

Der Präsident der Stadtjugendkapelle Matthias Müllhäußer war sichtlich ergriffen, als ihm Josef Pertl ein wertvolles Ganter Flügelhorn aus Goldmessing, von einem der ehemals besten Instrumentenbauer Deutschlands, übergab. „Dieses Instrument werden nur die Besten im Orchester spielen“, versprach Mühlhäußer. Eigentlich war es nicht nur ein Zufall, dass sich eine Delegation aus Wolfsberg in Herzogenaurach aufhielt. Anlässlich des 70. des Ehrenkreisbrandrates Karl-Heinz Schalk, der seit Jahren intensive Verbindungen nach Wolfsberg pflegt, kamen die Wolfsberger Freunde zur Feier ins Frankenland. „Der Robert Schmid ist nach Herzogenaurach gefahren und da habe ich mich halt angeschlossen“, schmunzelte Peppi wieder mit dem ihm eigenen Lächeln und ließ aus dem Flügelhorn weiche Töne erklingen.

 

Nordbayrische Nachrichten

Gabe aus Wolfsberg

Josef Pertl vermacht Stadtjugendkapelle Flügelhorn – 28.11. 14:00 Uhr

HERZOGENAURACH  – Mit einer noblen Geste hat Josef Pertl das freundschaftliche Band zwischen Wolfsberg und Herzogenaurach verstärkt.

Über 45 Jahre lang hat der von seinen Freunden in beiden Städten auch „Pepperl“ Genannte sich in der Stadtkapelle Wolfsberg engagiert und war bis noch bis vor kurzem treibendes Element in einem Bläserquartett und in einem Quintett. Weil er sich auch schon früh um die Stadtjugendkapelle verdient machte, ist er hier seit 1985 Ehrenmitglied.

Doch mehrere Krankheiten haben den 84-jährigen österreichischen Oberamtsrat dazu bewogen, seine Laufbahn als aktiver Bläser einzustellen und seine beiden Instrumente zu verschenken. Ein Flügelhorn vermachte er der Stadtkapelle Wolfsberg, das zweite überreichte er am vergangenen Samstag der Stadtjugendkapelle.

Zusammen mit Robert Schmid von der Stadtverwaltung Wolfsberg reiste er dazu nach Herzogenaurach. Bei dem Flügelhorn — das Trompeten ähnliche Instrument ist übrigens eine weniger bekannte Entwicklung des Saxofon-Erfinders Adolphe Sax — handelt es sich um ein sehr gut erhaltenes Instrument der Münchener Firma Ganter, die heute nicht mehr existiert. Diese Instrumente werden wegen ihres weichen Klanges sehr geschätzt. Auf Wunsch der Anwesenden gab Josef Pertl eine Kostprobe.

Bei der Übergabe des wertvollen Instrumentes an den Vereinspräsidenten Matthias Mühlhäußer erwähnte Pertl so manche Begebenheit, die die tiefe Verbundenheit der beiden Musikvereine, beziehungsweise der beiden Städte, verdeutlichen. Bernhard Schwab, über den dieser aktuelle Besuch zustande kam, erzählte, dass die Stadtjugendkapelle schon fünfzehnmal in Wolfsberg zu Gast war.

Dies griff Mühlhäußer auf: Gerne will er diese Tradition fortsetzen. Dankbar nahm er das Geschenk für die Stadtjugendkapelle entgegen und versicherte, dass das schöne Instrument von einer guten Musikerin oder einem guten Musiker gespielt werde.

Mitgliederehrung


Nordbayrische Nachrichten

Viel Jahr‘, viel Ehr‘

Stadtjugendkapelle ehrt verdiente Mitglieder – 17.11.

HERZOGENAURACH  – Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Langjährige Mitglieder wurden zur Ehrung in die Stadtjugendkapelle eingeladen.

Diese Veranstaltung zum Jahresende ist eine der angenehmen Pflichten für die Mitglieder des Präsidiums. Sie bewirteten die treuen Vereinsmitglieder. Präsident Matthias Mühlhäußer begrüßte seine Gäste und erwähnte, dass häufig von einer jungen „Generation Y“ zu lesen sei, die sich – nicht zuletzt durch ein stark verändertes berufliches Umfeld – nur ungern festlegen lasse. Umso mehr freute er sich, in der Stadtjugendkapelle viele Jugendliche zu finden, die konstant am Vereinsleben teilnehmen und sich engagieren.

Aber auch die vielen Mitglieder mit Passivstatus bedeuten dem Verein viel, helfen Ihre Beiträge doch mit, die Ausbildungsgebühren günstig zu halten. Zudem sind viele von Ihnen als aktive Helfer bei Vereinsveranstaltungen zu finden. Bürgermeister German Hacker betonte die Bedeutung der hochwertigen Musikausbildung für die Stadt, aus deren Kulturleben der Musikverein nicht mehr wegzudenken sei. Herzogenaurach könne neben Technik und Sport auch die Musik zu seinen Attributen zählen. Zur Zeit erfährt er die „Gehversuche“ eines seiner Kinder mit einer Posaune im eigenen Hause. „Das hat ‘was!“ ergänzte er humorvoll und machte sich sogleich daran, den Ehrengästen die entsprechenden Anerkennungen auszusprechen. Unterstützung erhielt er hierbei vom Vorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Kreisverband Erlangen-Höchstadt, Richard Sänger sowie durch Präsident Matthias Mühlhäußer und Peter Persin, den geschäftsführenden Vizepräsidenten der Stadtjugendkapelle.

Gleich drei Ehrengäste wurden für ihr vierzigjähriges Musizieren mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant ausgezeichnet: Barbara Brandl und Elisabeth Hergenröder spielen nach wie vor mit großer Freude bei den Ehemaligen der Stadtjugendkapelle, und Norbert Engelmann ist als Musikalischer Leiter der Stadtjugendkapelle weithin bekannt. Seit vierzig Jahren gehören auch zum Verein: Heike Brunner, Alwin Engelmann, Elfriede Haas, Klaus Herbolzheimer, Helga und Norbert Wilke sowie Dieter Zollhöfer.

Über die Dauer einer ganzen Generation, also seit 25 Jahren halten Gerhard und Gerrit Arntz, Jens Binder, Christian Fuss, Petronilo Perez, Peter Pöche, Joachim und Renate Schroff dem Verein die Treue. Die Zweite Bürgermeisterin lässt sich kein Konzert der Stadtjugendkapelle entgehen. Unter den Mitgliedern, die seit zehn Jahren dem Verein angehören, sind viele noch aktiv in der Bläserphilharmonie: Daniel Berger, Dominik Böhm, Marina Döbbeler, Katharina Eigen, Daniel Hornfischer und Tobias Komann. Eltern aktiver Musiker, die ebenfalls so lange schon dem Verein angehören wurden geehrt: Anne Berger, Horst-Elmar Böhm, Hanne Böhringer, Arno Döbbeler, Sylvia Eigen, Elvira Geyer, Silke Görner, Uwe Hager und Iris Komann.

Kanuausflug


Fränkischer Tag

Sommer und Musiker fallen ins Wasser

15.08.2011
Ausflug Der geplante Ausflug mit heißen Augusttemperaturen wurde in diesem Jahr nichts. Doch die Musiker der Stadtjugendkapelle ließen sich nicht schrecken und gingen trotzdem baden. Zum ersten Mal, seit es den Sommerurlaub für das erste Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach gibt, kommt es in diesem Jahr dazu, dass dieser aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl nicht stattfindet.
Um dieses Gemeinschaftserlebnis außerhalb der Proben und Auftritte jedoch nicht völlig ausfallen zu lassen, hatte sich der Vorstand für die Jugendlichen eine Alternative überlegt: einen Tagesausflug in die nähere Umgebung sollte es geben, um den einwöchigen Sommerurlaub zumindest ein wenig zu ersetzen. Das mit dem Sommer ist dieses Jahr allerdings so eine Sache. Man kann sich nicht wirklich auf ihn verlassen.
Geplant war eine sommerliche Kanufahrt bei Sonnenschein und Wärme. Leider machte das Wetter, wie so vielen anderen vorangegangenen Veranstaltungen auch, der Gruppe einen Strich durch die Rechnung. Los ging die Fahrt mit dem Bus um 7.30 Uhr in Herzogenaurach in die Fränkische Schweiz. Je näher die Einstiegsstelle für die Kanufahrer an der Behringersmühle kam, desto schlechter wurde das Wetter, bis es schließlich bei ungemütlichen 18 Grad anfing zu regnen. Doch ganz nach dem Motto „Nass werden wir sowieso“ ließen sich die 26 Kanufahrer auch davon nicht abhalten und stürzten sich nach und nach in Zweier-Kajaks in die „Fluten“ der Wiesent zu einer etwa zweistündigen Tour bis nach Muggendorf.
Bereits nach wenigen Minuten waren die Teilnehmer froh, Wechselkleidung mitgenommen zu haben, denn selbst bei den vorsichtigsten Fahrern ließ es sich nicht vermeiden, dass von allen Seiten das Wasser in das Kajak schwappte und man somit nass bis auf die Haut wurde. Besonders hart traf es die beiden Teams, die aufgrund leicht zu übersehender Hindernisse im Wasser kenterten. Dank der großen Gruppe waren jedoch stets Retter in der Nähe, sodass bereits früher als geplant alle 13 Kajaks wohlbehalten das Ziel in Muggendorf erreichten.
Einige Hartgesottene ließen es sich nicht nehmen, trotz der 12 Grad Wassertemperatur zum Schluss noch eine Runde baden zu gehen. Umso größer war die Freude über den Heizstrahler im vorbereiteten Pavillon an der Sachsenmühle, wo es für alle noch eine Brotzeit gab und man sich aufwärmen konnte.
Der Kommentar zu diesem Ausflug ist einstimmig: Super Idee, tolle Organisation, muss auf jeden Fall wiederholt werden.

 

Nordbayrische Nachrichten

Abenteuerliche Kanufahrt der Stadtmusikanten

„Sommer“-Urlaub des ersten Orchesters wurde heuer als Tagesausflug an die Wiesent organisiert — leider bei Regen – 14.08. 15:34 Uhr

– Zum ersten Mal seit es den Sommerurlaub für das erste Orchester der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach gibt, konnte dieser aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl heuer nicht stattfinden. Um dieses Gemeinschaftserlebnis außerhalb der Proben und Auftritte jedoch nicht völlig ausfallen zu lassen, hatte sich der Vorstand für die Jugendlichen eine Alternative überlegt: wenigstens einen Tagesausflug in die nähere Umgebung sollte es geben.

Um den einwöchigen Sommerurlaub zumindest ein wenig zu ersetzen, wurde eine sommerliche Kanufahrt bei Sonnenschein und Wärme geplant in der Fränkischen Schweiz. Leider machte das Wetter der Gruppe einen Strich durch die Rechnung. Nach der Abfahrt um 7.30 Uhr zeichnete sich Regen ab. Je näher die Einstiegsstelle für die Kanufahrer an der Behringersmühle kam, desto schlechter wurde das Wetter, bis es schließlich bei ungemütlichen 18°C anfing zu regnen.

Tour bis Muggendorf

Doch ganz nach dem Motto „Nass werden wir sowieso“ ließen sich die 26 Kanufahrer auch davon nicht abhalten und stürzten sich nach und nach in Zweier-Kajaks in die „Fluten“ der Wiesent zu einer etwa zweistündigen Tour bis nach Muggendorf. Bereits nach wenigen Minuten war man froh, Wechselkleidung mitgenommen zu haben, denn selbst bei den vorsichtigsten Fahrern ließ es sich nicht vermeiden, dass das Wasser in das Kajak schwappte und man somit nass bis auf die Haut wurde. Besonders hart traf es die beiden Teams, die aufgrund leicht zu übersehender Hindernisse im Wasser kenterten. Dank der großen Gruppe waren jedoch stets Retter in der Nähe, so dass bereits früher als geplant alle 13 Kajaks wohlbehalten das Ziel in Muggendorf erreichten. Einige Hartgesottene ließen es sich nicht nehmen, trotz der 12° C Wassertemperatur zum Schluss noch eine Runde baden zu gehen. Umso größer war die Freude über den Heizstrahler im vorbereiteten Pavillon an der Sachsenmühle, wo es für alle noch eine Brotzeit gab und man sich aufwärmen konnte. Hier traf man auf die bereits früher zurückgekehrte Wandergruppe, hauptsächlich Mitglieder aus dem Vorstand. Wegen des schlechten Wetters wurde der Tagesausflug bereits früher als geplant abgebrochen und man kehrte schon am späten Nachmittag müde aber wohlbehalten zurück nach Herzogenaurach. Der Kommentar zu diesem Ausflug war einstimmig: „Super Idee, tolle Organisation. Das muss auf jeden Fall wiederholt werden!

Einkaufen mit Musik


Nordbayrische Nachrichten

Der Wind blies kräftig mit im Blasorchester

04.07.

HERZOGENAURACH   – Wenn der Wind mal kräftig bläst, kann er das beste Blasorchester zum Verstummen bringen.

So geschehen am Samstag am Herzogenauracher Fehnturm, als ein Windstoß der Bläserphilharmonie die Noten von den Pulten pustete. Der kleine Zwischenfall tat dem Auftritt der Musiker beim „Einkaufen mit Musik“ der Förder- und Werbegemeinschaft keinen Abbruch.

Im Gegenteil, die Passanten nahmen es mit Humor und hörten Norbert Engelmann und dem Orchester um so lieber weiter zu bei einem Medley weltberühmter Filmmelodien, wie „Baby Elephant Walk“, „Moon River“ und dem Thema aus dem „Rosaroten Panther“.

Die Stadtjugendkapelle trat auch auf dem Marktplatz auf und spielte Bekanntes aber auch selten Gehörtes aus der Popmusik. Wann zum Beispiel gibt es heute noch Herb-Alpert-Hits?rg/

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