Mitgliederehrung


Fränkischer Tag

Stadtjugendkapelle ehrt 40 Jahre aktives Musizieren

(Text: Wolfgang Niewelt)

Ein Höhepunkt der jüngsten Ehrungen in der Herzogenauracher Stadtjugendkapelle (wir berichteten) war die Auszeichnung von Peter Bock und Jürgen Hagen. Für ihre vierzigjährige aktive Mitgliedschaft im Deutschen Musikbund erhielten Sie aus der Hand von Bernhard Schwab, dem Präsidenten der Stadtjugendkapelle, einen Ehrenbrief der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Peter Persin steckte beiden eine Ehrennadel in Gold mit Diamant an.

Peter Bock stammt aus einer Musikerfamilie. Seine musikalische Laufbahn weist Stationen in der Jugendkapelle Aurachtal, bei den Heckenmusikanten und in der INA-Bigband auf.

Jürgen Hagen ist seit 40 Jahren gleichermaßen mit Leib und Seele Musiker. Bei den Heckenmusikanten spielt er mit seiner Klarinette auf und ist als Stimmungsmacher bekannt. Seinen Beruf als Bauunternehmer hat er zum Wohl des Vereines eingebracht und war maßgeblich am Bau des schönen Vereinsheimes beteiligt.

Die Wünsche für gute Gesundheit wurden mit der Hoffnung, in zehn Jahren auch die 50-jährige Mitgliedschaft feiern zu dürfen, an die beiden Musiker adressiert.

 

Viel Leut‘, viel Ehr
oder:
785 Jahre Mitgliedschaft in der Stadtjugendkappelle

Am vergangenen Sonntag trafen sich zahlreich „altgediente“ Mitglieder der Herzogenauracher Stadtjugendkapelle in deren Vereinsheim, um durch die Vorstandschaft für ihr langjähriges Engagement geehrt zu werden.

Auch Dr. German Hacker, seit wenigen Tagen 1. Bürgermeister von Herzogenaurach und damit automatisch Ehrenpräsident der Stadtjugendkapelle, ließ es sich nicht nehmen, ein Grußwort an die Geehrten zu richten und allen persönlich zu gratulieren.

Für ihn war es beeindruckend, dass zwölf Mitglieder bereits seit 40 Jahren dem Verein angehören, wo er doch selbst erst vor kurzem seinen 40. Geburtstag feierte.

Für zehn-, 25- und 40-jährige Mitgliedschaften wurden Urkunden vergeben und Ehrennadeln angesteckt. Alle Zugehörigkeitsjahre der Vereinsjubilare zusammen gerechnet, ergeben eine Mitgliedschaft von insgesamt fast 800 Jahren!

Zahlen und äußerliche Attribute veranschaulichen eine Ehrung. Doch die Geschichten, die Vereinspräsident Bernhard Schwab zu jedem Mitglied wusste, zeigten mannigfaltige menschliche Facetten des Vereinslebens. Viele Mitglieder stammen aus musikalischen Familien und waren in verschiedenen Musikvereinen aktiv.

Dass die meisten der Geehrten den Status eines passiven Mitgliedes haben, täuscht darüber hinweg, dass viele von ihnen enorme Aufbauarbeit im Verein geleistet haben oder immer noch den Verein tatkräftig unterstützen. So zum Beispiel Katharina Alfes, die im erweiterten Präsidium mitarbeitet und die Gruppe der „50+“ anführt.

Schwab dankte allen für ihre Treue zum Verein, weil sie mit ihren Beiträgen den Grundstock für die wertvolle Jugendarbeit legten, die sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat.

Seit 10 Jahren musizieren auch einige aktive Mitglieder in der Stadtjugendkapelle. Ihnen wünschte das Plenum weiterhin viel Spielfreude. Quasi im Schlepptau der jugendlichen Musiker wurden Eltern geehrt, da gemäß Vereinssatzung mindestens ein Elternteil für die Kinder und Jugendlichen Mitglied im Verein sein muss. Viele von ihnen halten dem Verein auch dann noch die Treue, wenn die Kinder nicht mehr musizieren oder selbst Mitglied geworden sind.

Eine Besonderheit stellen Peter Bock und Jürgen Hagen dar: Sie wurden jeweils für 40 Jahre aktives Musizieren im Musikbund geehrt.